An diesem Sonntag steht zweifellos einer der Saisonhöhepunkte auf der Karte in Mannheim, zumindest im Sport über die Sprünge. Grosses Heinrich Vatter-Badenia-Jagdrennen, so heißt diese Prüfung, als Listenrennen gelaufen, mit einer üppigen Dotierung von 15 000 Euro. Da hatte sich der Veranstalter doch etwas mehr als die fünf Pferde erhofft, die sich jetzt auf den 4200 Meter langen Kurs begeben werden.
Immerhin ist der Vorjahressieger dabei. Sovereign Gay aus dem Stall von Elfi Schnakenberg hatte sich die „Badenia“ im vergangenen Jahr geholt, natürlich mit Trainersohn Oliver (Foto links), der auch jetzt wieder im Sattel sitzt.
Auf den ersten Blick sieht es fast einfacher aus als vor Jahresfrist, als Serge und Ajesha auf den nächsten Plätzen ins Ziel kamen. Ajesha ist wieder dabei, hat gegenüber dem Titelverteidiger einen Konditionsbonus, doch könnte Kafka eher zu einer Gefahr werden. Als Zweiter zu Quirino hat der Wallach der Familie Lambert an gleicher Stelle bereits ein sehr gutes Comeback gegeben, auf dem sich aufbauen lässt.
Auch auf der Flachen gibt es reichlich Highlights, die Rennen sind durch die Bank auch kopfstark besetzt. Von der Klasse ragt der Goldener Wasserturm, das unter dem Patronat des Südwestdeutschen Galoppclubs stehende Amazonenreiten heraus.









