Manduro gegen Authorized. Dieses Duell wäre theoretisch am 28. Juli in den King George möglich. Doch wie es derzeit aussieht, müssen sich die Turffans noch ein wenig auf ein Rennen zwischen dem Derbysieger und dem Ullmann-Star gedulden. Vermeintlich kommt es erst am 7. Oktober zu einem Rennen zwischen dem aktuell besten dreijährigen und besten älteren Pferd der Welt.
Denn wie bereits nach dem Sieg in den Prince of Wales’s Stakes signalisiert, peilt man mit dem Fünfjährigen weiterhin einen Start in Deauville an. Manduro marschiert Richtung Marois. Am 12. August soll der Monsun-Sohn in dem prestigereichen Meilenrennen in Frankreich antreten. Von 2000 Meter zurück auf 1600 Meter und dann im Oktober über 2400 Meter. Das ist nach wie vor der Plan.
„Es ist noch nichts definitiv, aber der Prix Jacques le Marois ist weiterhin das wahrscheinliche nächste Ziel. In Sachen Boden ist Manduro unabhängig, so dass wir uns da keine Gedanken machen müssen. Der Arc ist natürlich auch noch auf seiner Agenda, aber die Entscheidung, ob er läuft, hängt natürlich davon ab, wie er sich bis dahin verkauft“, erläutert Racing Manager Paul Harley.
Der Ire weiter: “Sollte er über 2400 Meter antreten, wird das das einzige Mal im Arc sein, wenn es auch in Ascot zuletzt mit Sicherheit nicht so aussah, als würde er nicht stehen. Es ist gut, dass Manduro endlich die Wertschätzung bekommt, die ihm zusteht. Er hat nun zwei Gruppe I-Rennen in Folge gewonnen und war im letzten Jahr bekanntlich sehr unglücklich in einigen Rennen.“
Zu Wochenmitte kam aus Frankreich die Nachricht, dass der Arc-Titelverteidiger Rail Link in diesem Jahr keine Rennen bestreiten wird. Der Hengst notierte bei den Buchmachern aktuell an zweiter Position im Arc-Wettmarkt, wird auf Grund einer Sehnenverletzung 2007 nun aber gar nicht an den Start kommen. Ob der Dansili-Sohn in 2008 ein Comeback feiern wird oder als Deckhengst aufgestellt wird, ist derweilen noch offen.












