Am Dienstagabend um 21:22 Uhr deutscher Zeit wurde das Manduro-Märchen um ein Kapitel erweitert. Nach zahlreichen Schlagzeilen, die der Welt-Champion in diesem Jahr schrieb, war nun seine Mutter dran.
Für diese wurden auf der December Sale in Newmarket satte drei Millionen Guineas auf den Tisch gelegt. Das sind über vier Millionen Euro!
Noch nie wurde für eine deutsche Mutterstute mehr Geld bezahlt. Dafür, dass es für die dreizehnjährige Mandellicht letztendlich drei Millionen Guineas wurden, sorgten die Coolmore-Mannschaft um Paul Shanahan sowie die internationalen Top-Agenten Charlie Gordon-Watson und John Warren (agierte für Klaus Jacobs). Allesamt waren sie im Biete-Duell um die von Monsun tragende Be My Guest-Tochter mit von der Partie.
Allesamt zogen sie aber den Kürzeren. Den Zuschlag erhielt Dick O’Gorman, der für Sheikh Mohammeds Darley Stud aktiv war. In diesem wird im kommenden Jahr nun ein rechter Bruder oder eine Schwester des dreifachen Gruppe I-Siegers Manduro das Licht der Welt erblicken.
Für Manduro selbst hatte der Scheich nach dem Prix Jaques le Marois unbestätigte 23 Millionen Euro ausgegeben, sich die Deckhengstrechte des Ullmann-Stars gesichert.
Angeboten wurde Mandellicht in Newmarket von Manduros Züchter Rolf Brunner über Agent Ronald Rauscher, der sich natürlich ebenso über den Sensationspreis freute, stehen dem Anbieter in der Regel einige Prozente des Zuschlagspreises zu.
Das größte Grinsen hatte aber natürlich Brunner im Gesicht. Vor zwölf Jahren überwies er nach der Jährlingsauktion in Baden-Baden 57.000 DM an das Gestüt Wittekindshof. Noch diese Woche werden in England über vier Millionen Euro an Rolf Brunner angewiesen.












