‚Wenn er die Leistung vom vergangenen Jahr in Dresden einstellen kann, dann sollte er eine Platzierung schaffen‘, hatte der Dortmunder Trainer Ralf Schaaf vor dem ersten Rennen der Wambeler Sonntagsveranstaltung noch gemutmaßt.
Es sollte noch besser kommen, denn der als 45:10-Mitfavorit angetretene Malkovich bestimmte in diesem 1700 Meter-Maidenrennen für den Derby-Jahrgang früh die Szenerie.
Von dritter Stelle aus beorderte Jiri Palik den Iron Mask-Sohn im Schlussbogen in äußerer Spur an die Seite des Piloten Pintor und von Le Berlin, um sich im Einlauf rasch auf mehrere Längen abzusetzen. Mit viel Speed schob sich die zweite Recke-Waffe Rosalina noch auf den Ehrenrang vor Le Berlin und dem Favoriten Pintor, der früh nicht mehr weiter kam.
‚Wie eine Bombe‘, so brachte es Rennkommentator Pan Krischbin auf den Punkt, schoss in einem 1800 Meter-Handicap Der Türk-Vertreter Bobalik (99:10, P. Gebuhr) zwischen den Gegnern durch und landete gegen Kalligraph und Schonacher den ersten Sieg seit zweieinhalb Jahren!
Die Top-Form der Pferde des Leipzigers Peter Hirschberger setzte sich fort. Unter Norman Richter hatte Capprichio (Foto, 37:10) in einem 1200 Meter-Sprint gegen die Außenseiter Call me Racer und April Star leichtes Spiel (Video ansehen).
Gleich noch einmal zum Zuge kam die frische Siegerin Kiss and run aus dem Stall von Veterinär Reiner Krapp. Henk Grewe entlockte der 64:10-Chance in einem 1950 Meter-Ausgleich IV große Reserven, die reichten, um Kinkajou noch zu verdrängen.
Völlig formgemäß endete zum Abschluss die Wettchance des Tages über 1950 Meter, die Curatoria (Cevin Chan/Pavel Vovcenko; 23:10) bequem gegen Little Iris, Jallah und Amaro gewann. 10.341:10 Euro war die Viererwettquote.










