Maisons-Laffitte:Hofers Al Malek F?nfter im Prix Djebel

Der Prix Djebel in Maisons-Laffitte ist das wichtigste Trial für die Poule d’Essai des Poulains, die französischen 2.000 Guineas. Und dementsprechend war das Gruppe III-Rennen auf der Geraden Bahn in Maisons-Laffitte am Donnerstag auch ganz stark besetzt. Und mitten drin war auch der von Mario Hofer in Krefeld trainierte Al Malek.

Und der Anabaa-Sohn des Ecurie Mabrouk, der bei seinen bisherigen beiden Starts in Deauville und Krefeld überlegene Siege gefeiert hatte, zählte trotz mehrerer Gruppesieger im Feld zur erweiterten Favoritengruppe.

Unter Maxime Guyon kam der Hengst in der 1400 Meter-Prüfung, die mit 80.000 Euro dotiert war, auch gleich gut aus der Maschine und hatte an zweiter/dritter Stelle liegend eine Position im Vordertreffen.

Als es in die Entscheidung ging, konnte er um den Sieg allerdings nicht mehr mitreden, wobei er vielleicht nicht das allerbeste Rennen hatte, was aber im Kampf um den Sieg letzlich nicht entscheidend war.

Um diesen engagierten sich am Ende ohnehin nur French Fifteen (Nicolas Clement/Olivier Peslier) und der Favorit Abtaal (Jean-Claude Rouget/Christophe Soumillon), wobei Erstgenannter mit einem Hals-Vorteil über die Linie kam, und damit einen optimalen Einstand für seinen neuen Besitzer Sheikh Abdullah Bin Khalifa Al Thani gab.

Der Katar-Scheich hatte den Hengst nach dessen Sieg im Criterium International in Saint-Cloud gekauft. In dem Gruppe I-Rennen war French Fifteen damals gegen den von Mario Hofer trainierten Pakal erfolgreich gewesen, dessen Form somit auch aufgewertet wurde.

French Fifteen revanchierte sich auch erfolgreich an Abtaal, der ihn zuvor im Prix Thomas Bryon (Gr.III) geschlagen hatte.

Doch zurück zu Al Malek. Der Hofer-Schützling kam hinter Hermival und Rockinante, der auch schon ein Grupperennen gewonnen hatte, auf den fünften Platz, war im Ziel vier Längen hinter dem Sieger.

Das war bei seinem erst dritten Start sicher eine durchaus achtbare Leistung des deutschen Gastes, der bekanntlich auch eine Nennung für die Poule d’Essai des Poulains besitzt.

Das Pendant für die Stuten, der Prix Imprudence (Gr.III, 1400 m, 80.000 Euro) wurde von Hamdan Al Maktoums Mashoora aus dem Stall von Jean-Claude Rouget gewonnen, die als 29:10-Favoritin unter Christophe Soumillon leicht gegen Belle de Lune und Nadeaud gewann, auch wenn sie auf der Linie nur einen Hals-Vorteil besaß.

Im Prix Jacques Laffitte, einem Listenrennen über 1800 Meter (52.000 Euro) kamen gleich drei deutsche Pferde an den Start. Sir Oscar (Toni Potters/Olivier Peslier) wurde Vierter, Primera Vista (Mario Hofer/Johan Victoire) Fünfter und Amazing Beauty (Michael Figge/Christophe-Patrice Lemaire) Sechste. Es gewann Kya One (Y.de Nicolay/C.Soumillon).

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