Um diese Jahreszeit ist der Klassemeiler Horeion Directa aus dem Stall von Andreas Löwe immer bestens in Schwung. Das bewies er am Sonntag in Mailand unter Gabriele Bietolini, als er im Premio Chiusura (Gruppe III, 1400 m, 89.100 Euro) nach einem dramatischen Finale als 43:10-Chance die Titelverteidigung schaffte.
Es war genau ein Hals-Vorsprung, den er im Ziel vor dem von Mario Hofer trainierten Jenny-Wallach Glad to be fast (Andrasch Starke) hatte. Auf dem dritten Platz folgte, ebenfalls nur mit einem Kopf zurück, der Italiener Salselon, ein kurzer Hals war es dann bis zum dritten deutschen Teilnehmer, dem von Andreas Trybuhl trainierten Lazio (Andreas Boschert).
Der Renntag hatte für die deutsche Equipe bereits hervorragend begonnen, als es im Italienischen St.Leger (LR, 2800 Meter. 69.300 Euro) einen Doppelerfolg für Andreas Schütz durch Backbord (Andrasch Starke, 72:10) und Simone Boccanegra gab. Auch hier stürmten vier Pferde auf einer Linie dem Ziel entgegen.
Hals-kurzer Kopf-kurzer Hals lautete der Richterspruch. Dritter wurde der Favorit Vinando vor One little David (A.Pietsch) aus dem Stall von Pavel Vovcenko und Liquido (Edmondo Botti) aus dem Quartier von Horst Steinmetz. Ohne Chance war der Leger-Zweite Harar (Gabriele Bietolini), der nur Achter wurde.
Im Premio Giovanni Falck, dem über 2400 Meter führenden Listenrennen für die Stuten, kam als beste der sieben deutschen Starterinnen die von Peter Rau trainierte Power Girl (Ivan Rossi) hinter der Favoritin Viz und Fuerta Ventura auf den dritten Platz.
Kitara (A.Pietsch/P.Vovcenko) wurde Fünfte, Aviane (A.Boschert/W.Hickst) Sechste, Ustilla (G.Bietolini/H.Blume) Siebte, Novarra (M.Esposito/A.Schütz) Achte, Sword Roche (D.Porcu/M.Hofer) Neunte und Top Call (A.Starke/A.Schütz) Zehnte.
Im Rahmenprogramm gewann die von Hans Blume trainierte Dynamica (Gabriele Bietolini) ein Zweijährigenrennen (1600 m, 22.000 Euro) leicht mit drei Längen Vorsprung.











