Als einziges in Europa trainiertes Pferd war die von Aidan O’Brien trainierte Galileo-Tochter Magic Wand am Samstag in den Pegasus World Cup Turf gegangen. Und in dem mit einer Million Dollar dotierten Gruppe I-Rennen über 1900 Meter im Gulfstream Park zog sich die Weltenbummlerin einmal mehr sehr gut aus der Affäre.
Geritten von Stalljockey Ryan Moore sah man die Fünfjährige, die zuletzt noch Zweite im Hong Kong Cup gewesen war, und als zweite Favoritin in das von zwölf Pferden bestrittene Rennen gegangen war, lange an der Spitze. Bis weit in die Zielgerade hinein sah man die Stute aus Irland vorne, doch dann war der von Michael Maker vorbereitete Außenseiter Zulu Alpha zu stark, passierte Magic Wand, und löste sich unter Jockey Tyler Gaffalione bis ins Ziel noch auf einen Vorsprung von zweieinhalb Längen.
12,8:1 gab es auf den Sieg des siebenjährigen, von Street Cry stammenden Wallachs, der bei seinem letzten Start Vierter im Breeders‘ Cup Turf, eine halbe Länge vor dem von Waldemar Hickst trainierten Alounak, war. Magic Wand rettete den zweiten Platz mit einem Hals Vorteil gegen Instilled Regard. Bereits im vergangenen Jahr war die Stute Zweite in diesem Rennen gewesen, damals scheiterte sie mit zweieinhalb Längen am späteren Breeders‘ Cup Turf-Sieger Bricks and Mortar. Die Enttäuschung des Rennens war der Favorit Without Parole. Denn der Schützling von Chad Brown kam unter Frankie Dettori nur als Vorletzter über die Linie.









