Magdeburg: R?ttgen-Coach Klug reist mit zwei Chancen an

Ein gewohnt buntes Programm bietet der Magdeburger Rennverein am Samstag seinen Besuchern, wobei der mit 8.000 Euro dotierte Preis der Firmen Boreas-Energie Dresden und WKA Schmidt als höchstes Handicap des Tages natürlich im Mittelpunkt steht. Hier kommt es zu einer Bewährungsprobe des in imponierenden Stil die Sieglosenklasse verlassenden Ironheart (H.-J. Gröschel/V. Schulepov), der über die geforderten 1800 Meter allerdings auf gestandene ältere Handicapper trifft.

Eine zu beachtende Gegnerin ist ohne Frage Fly Osoria aus dem mächtigen Stall von Andreas Wöhler, die darüber hinaus noch mit Derbysiegreiter Jozef Bojko bestens beritten ist. Die Vierjährige fasst in dieser Saison immer besser Tritt, bestätigte ihren überlegenen Sieg im Ausgleich III gleich mit einem dritten Platz in Bad Doberan, wo ihr der weiche Boden nicht entgegen kam.

Mit frischer Form aus dem mittleren Handicap tritt ebenfalls For Pro (H.-H. Jörgensen/J. Grimmer), bei dem allerdings die ungewohnt weite Distanz stört, so dass Readyspice (H. Hötger/P. Krowicki) der schon gezeigt hat, dass er mit der Magedburger Bahn zurecht kommt, auf dem Papier etwas besser gefällt. Nicht zu unterschätzen ist Walodja (N. Thiel/J. Silverio) der in dieser Saison zu einer ansprechenden Form gefunden hat.

Eine weitere Waffe aus dem Aufgebot von Hans-Jürgen Gröschel neben Ironheart im Hauptrennen ist Inferno. Der Royal Dragon-Sohn kommt im Preis der Unternehmer der Gemeinde Barleben an den Ablauf. Dieses Rennen ist für vierjährige und ältere sieglose Pferde ausgeschrieben und vieles spricht dafür, dass es Inferno gelingen sollte, hier seinen ersten Sieg zu erreichen.

Der Vierjährige war wiederholt mit Pech unterwegs, hat mit einem GAG von 56 kg die dritthöchste Einschätzung im Feld. Mit zwei Kilo mehr wurden lediglich Abbanandi (Dr.N.Albers/R. Juracek) und die von Markus Klug vorbereitete Kinrara (P.J.Werning) im Handicap eingestuft.

Abbanandi ist ein Halbbruder der Spitzengalopper Abbashiva und Abbadjinn, war zuletzt über die Hindernisse aktiv, was Pferde in der Regel nicht schneller macht, während Kinrara zuletzt im Handicap keine Akzente setzten konnte, hier es aber leichter antrifft, zumal die Pferde von Markus Klug (Foto) mit feiner Form unterwegs sind. Entsprechend ist auch der weitere Klug-Schützling Willow (J. Bojko) zu beachten. Der Johannesburg-Sohn wird im Preis der GWG Gartenstadt-Kolonie Reform und der Firma MBS Magdeburg aufgeboten.

Auch hier kommen sieglose Pferde an den Start, doch ist in dieser Prüfung lediglich der Derbyjahrgang startberechtigt. Davon abgesehen, dass Willow mit einem GAG von 68,5 Kilo die höchste Handicap-Einschätzung erhalten hat, kann er auch mit der Form von drei dritten Plätzen aufwarten, so dass ein Sieg mehr als verdient wäre. Anwärter auf einen vorderen Platz ist aber auch New Dolly aus dem Stall von Uwe Stech, die sich mit einem zweiten Platz ins Gespräch brachte. Auch Fever Danon (Fr.M.Rotering/C.Chan) sollte genug können, um hier weit vorne mitzumischen.

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