Frank Fuhrmann kann es nicht lassen. Auch die Corona-Pause hat der Stallform keinen Abbruch getan. Im ersten Handicap in Mülheim an der Ruhr, einem Ausgleich IV über 1500 Meter, schlug der Führende der Championatswertung wieder zu. Bad Dog sicherte seinem Coach den 13. Saisonsieg, bei sechs der letzten neun Veranstaltungstagen der Leistungsprüfungen gewann Fuhrmann mindestens ein Rennen.
Vorausgegangen war dem Sieg von Bad Dog, der unter Clement Lecoeuvre als 18,1:1-Außenseiter zum Zug kam, eine echte Deutschland-Tour, um ihn zwei Tage nach seinem letzten Start wieder an den Ablauf zu bringen: „Er ist noch am Donnerstag in Hannover gelaufen, dann sind wir am Abend noch zurück nach Möser gefahren, haben ihn um 24 Uhr ausgeladen, am Freitag ging es um 6 Uhr morgens wieder los nach Köln, dort hat er übernachtet und heute morgen sind wir nach Mülheim weiter. Da ist schon klasse, dass er das so gut verkraftet hat“, so Frank Fuhrmann nach dem Rennen.
Augenscheinlich hat dem fünfjährigen Wallach die kurze Pause überhaupt nichts ausgemacht. Auf den Plätzen landeten Never in Doubt (Armin Weidler) und Bobby’s Charm, ein weiterer Starter aus dem Fuhrmann-Stall.












