Macht Andreas Wöhler es seinem Vater nach?

Am Samstag steht der letzte Tag des Meetings in Cagnes-sur-Mer auf dem Programm (zur Rennkarte). Das Meeting an der Cote d’Azur verabschiedet sich mit einem Kracher, dem Grand Prix du Departement 06, ein Listenrennen dotiert mit 75.000 Euro (zum Rennen).

Zwei in Deutschland vorbereitete Pferden werden an der 2500-Meter-Prüfung teilnehmen. Die Chancen stehen dabei gar nicht schlecht, dass es im Jahr 2020 einen frühzeitigen deutschen Listentreffer im Ausland geben wird.

Denn dem vierjährigen Kamsin-Sohn Ladykiller werden beste Chancen eingeräumt. Andreas Wöhler trainiert den Hengst, der in den Farben des Rennstalls Hachtsee an den Ablauf kommen wird. Dabei könnte Andreas Wöhler es seinem Vater Adolf Wöhler nachmachen, der 1977 mit Algarve den Grand Prix in Cagnes für sich entscheiden konnte. Unter Bauyrzhan Murzabayev wird Ladykiller aus Startbox Neun an den Ablauf kommen.

Mit Chouain, der von Mirek Rulec in Iffezheim trainiert wird, hat Deutschland ein zweites Eisen im Feuer um die 43-jährige Durststrecke zu beenden. Die Form des Rajmasan-Sohns scheint jedenfalls zu stimmen, zuletzt gewann er ein Classe 3-Rennen. Dass er auch auf gehobenen Level performen kann, bewies der vierjährige Wallach im vergangenen Jahr, als er in Lyon-Parilly bereits zweiter auf Listenebene wurde. Am Samstag reitet Antoine Hamelin, Chouain startet aus Startbox Sechs.

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