Der Prix Rene et Jacques Berdel, eine Listenprüfung über 2400 Meter, dotiert mit 52.000 Euro, war die mit Abstand wichtigste Prüfung bei der Abendveranstaltung am Mittwoch in Lyon-Parilly. Auch aus deutscher Sicht war das Rennen interessant, denn mit Superstition (Alain de Royer-Dupre/Gerald Mosse) gehörte die Favoritin hier Rupert Plersch.
Und dann war ja auch noch die Karlshoferin Soberania (Johan Victoire), die Diana-Zweite von 2009, am Start, die aufgrund von Gewichtsvorteilen ebenfalls gute Chancen haben musste.
Beide schafften es bei der Endabrechnung jedoch nicht in die Dreierwette, denn vorne waren andere Pferde. Der Sieg ging durch die von Francois Rohaut trainierte Pearl Banks (105:10) aber an ein auch bei uns bestens bekanntes Pferd, denn die stark gesteigerte Tochter der großartigen Pearly Shells hatte bei ihrem letzten Start in Köln den Stutenpreis auf Listenebene gewonnen.
Nach einem Rennen aus der Reserve kam die Siegerin unter Francois-Xavier Bertras am Ende leicht gegen den Mitfavoriten Mores Wells und Amico Mio nach Hause, der bis weit in die Zielgerade vorne gelegen hatte. Soberania war als Vierte auf der Linie dichtauf, sie musste von hinten zuviel Boden gutmachen. Superstition wurde, ohne je eine bessere Chance zu besitzen, Neunte.
Zuvor hatte es in Lyon zwei dritte Plätze für zwei Iffezheimer Dreijährige gegeben. Zunächst kam der von Werner Hefter vorbereitete Mr Jinx (Jean-Michel Breux) in einem Course D-Rennen über 2200 Meter (25.000 Euro) auf den dritten Platz, ehe eine halbe Stunde später auch Conny Brandstätters Fantastic Flash (Stephane Breux) im Pendant für die Stuten diesen Rang belegte.
Und dann kam noch Werner Hefters Ange d’Azur (J.-M.Breux) in einem 2000 Meter-Handicap (18.000 Euro) auf den zweiten Platz. Im letzten Rennen (Agl., 2600 m, 17.000 Euro) schließlich landete dann noch Wolfgang Gülchers Dubai Princess auf dem dritten Platz.
Bei der Veranstaltung in Chantilly war es mit König Bernard (Dominique Boeuf) wieder einmal ein Pferd aus dem Stall von Werner Baltromei, das eine gute Form zeigte. In einem gut besetzten Altersgewichtsrennen auf der Meile (33.000 Euro) kam der Vierjährige nach einem Rennen von der Spitze aus auf den zweiten Platz, war im Ziel nur minimal von dem Fabre-Vertreter Russian Cross geschlagen.










