Lucky Strike vor Toylsome – die Sprint-Opas sind Spitze

Mit einem Alter von neun, bzw. acht Jahren waren Lucky Strike und Toylsome die beiden ältesten Pferde in der Oppenheim Pramerica Silbernen Peitsche in Köln, dem Gruppe III-Sprint über 1300 Meter, dotiert mit 50.000 Euro. Doch gegen den Angriff der Jugend waren die Oldie-Sprinter gerüstet, waren noch zu stark für die Dreijährigen.

Von diesen war Bahama Mama gemeinsam mit Lucky Strike als 30:10-Favoritin in die Startbox eingerückt, doch die Hickst-Stute kam hinter dem Dritten Key to Pleasure (mit sieben Jahren übrigens das drittälteste Pferd in diesem Rennen) nur auf Rang vier.

Dagegen präsentierte sich Lucky Strike (Foto) unter seinem ständigen Reiter Adrie de Vries so stark wie zu seiner besten Zeit. Mitte der Geraden löste der Wallach bei seinem 35. Start den bis dahin Führenden Toylsome ab, hatte dann auch einen gut erkennbaren Vorteil.

Eigentlich stand der Sieg des Trybuhl-Schützlings beizeiten fest, auch wenn Toylsome am Ende noch einmal näher kam. An der Außenseite endete auch Key to Pleasure noch gut, was mit Rang drei honoriert wurde.

‚So ein Pferd bekommt man wohl nur einmal im Leben. Ich war schon vorher optimistisch, weil er wieder in der Form von vor zwei Jahren ist. Er läuft jetzt in der Goldenen Peitsche in Baden-Baden, eine Silberne Peitsche hat die Besitzerin ja nun schon‘, so Trainer Andreas Trybuhl.

Zufrieden war auch Racing Manager Paul Harley mit Toylsome. ‚Er ist ein treuer Bursche‘, so Harley über den Achtjährigen. Mario Hofer hätte sich für Key to Pleasure etwas weicheren Boden gewünscht, attestierte seinem Schützling aber eine gute Leistung.

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