Sieben Rennen stehen am Mittwoch zum After-Work-Renntag auf der Münchener Rennbahn Riem auf der Karte. Der erste Start ist für 17 Uhr anvisiert. Der Zusatztermin in der bayrischen Landeshauptstadt fand, wie es auf der Homepage des Rennvereins heißt, auf „vielfachen Wunsch statt […], wobei der Renntag vor allem aufgrund der großzügigen Unterstützung zahlreicher Vereinsmitglieder angeboten werden kann.“ (Zum Tagesmarkt)
Ganz interessant ist dabei gleich die zweite Prüfung, ein Dreijährigen-Rennen. Die Trainer Peter Schiergen und Werner Glanz bieten mit Laurette und Mattina hier zwei Stuten auf, die noch eine Nennung für den Henkel-Preis der Diana besitzen. Die für den Stall Antanando vorbereitete Rip Van Winkle-Tochter Laurette kommt unter Daniele Porcu an den Start (Zum Rennen). Zuletzt war sie in einer ähnlichen Prüfung zwar nur Vierte, doch hatte es die Konkurrenz, angeführt von der am Sonntag in Hoppegarten im Diana-Trial siegreichen Meergörl, in sich. Die größte Gefahr könnte für die Schiergen-Stute aus der direkten Kölner Nachbarschaft kommen. Waldemar Hickst sattelt den tollgezogenen High Chaparral-Sohn Tirano. Der aus der Templerin stammende Hengst aus dem Besitz des Stalles Lucky Owner ist ein Halbbruder des Derby-Dritten von 2009 Toughness Danon, besitzt aber selbst keine Nennung für das Blaue Band. Gleich zwei Derby-Nennungen hat dagegen Noble Hero, der zweite Vertreter aus dem Riemer Stall von Werner Glanz. Der Soldier Hollow-Sohn ist sowohl für das österreichische als auch für das ungarische Derby eingeschrieben.
Eine Stunde später wird eine weitere Prüfung für die Dreijährigen entschieden. Auch hier werden die Lucky Owner-Farben und Trainer Waldemar Hickst vertreten sein. Man versucht es mit der erst einmal gelaufenen Amiga. Die Lord of England-Tochter gab in Hannover als Zweite ein starkes Debüt. Die Form wurde in der Zwischenzeit enorm aufgewertet und auch wenn es nun über die Meile und damit 400 Meter kürzer geht, sollte Amiga als klare Favoritin an den Start kommen (Zum Rennen). In Hannover musste sie sich nur dem in der Zwischenzeit zum Gruppe-Sieger und Derby-Mitfavoriten avancierten Wai Key Star geschlagen geben, blieb aber vor Gauguin und dem frischen Sieger Lamarck. Mehr zum Riemer Renntag lesen Sie in der nächsten Ausgabe der „Sport-Welt“, die am Dienstag erscheint.












