Man musste das Schlimmste befürchten, so krass wie Gestüt Winterhauchs vierjähriger High Chaparral-Sohn Lucky Lion am Ostermontag im Prix d’Harcourt in Longchamp auf Gruppe II-Ebene enttäuscht hatte.
„Alle vorläufigen Untersuchungen sind abgeschlossen und außer das zwei bestimmte Blutwerte minimal erhöht waren, was nach so einem Rennen und dem Transport normal ist, haben wir nichts gefunden. Aber wir suchen weiter nach einer Erklärung für den Grund, dass Lucky Lion aus bester Haltung heraus binnen 50 Metern den Eindruck machte, als sei sein Akku leer“,gab Andreas Löwe am heutigen Samstag Entwarnung, aber meinte, dass er weiter nach einer schlüssigen Erklärung für die rätselhafte Vorstellung seines Cracks suchen wird.
„Ich hatte direkt nach dem Zieldurchlauf dem Besitzer gesagt, dass ich befürchten würde er könnte geblutet haben. Aber Gott sei Dank war auch in dieser Hinsicht alles in Ordnung. So bitter die Erkenntnis auch ist. Aber lieber so verlieren, denn das kann mit seiner Klasse nichts zu tun haben, als reell geschlagen als Sechster den Pfosten passieren. Wir werden weiter nach einer Erklärung suchen müssen“, fügte der „Löwen-Bändiger“ sowie Kölner „Altmeister“ fast schon kämpferisch hinzu.











