Lospech kann man das nur nennen! Andreas Wöhlers Melbourne Cup-Starter Red Cardinal muss aus der äußersten Startbox Nummer 24 antreten. Gleich neben ihm, aus Box 23, wird der von Alain Couetil in Frankreich trainierte Tiberian starten, der im deutschen Mitbesitz von Heiko Volz und Stefan Falk steht. Die Chancen auf einen weiteren Treffer von Andreas Wöhler nach dem Sieg des großen Protectionist 2014 sind damit etwas gesunken, auch wenn die Erfahrung zeigt, dass mit einem sehr schnellen Start und viel Glück auch mal ein Sieg aus der Außenbox gelingen kann – die Wege sind einfach weiter.
Besser erwischt hat es etwa der einst vom Gestüt Schlenderhan gezogene Titelverteidiger und Favorit des Rennens, der von Robert Hickmott trainierte Almandin: nach Box 10 im Vorjahr startet er in diesem Jahr aus der 14. Hughie Morrisons Marmelo, Sieger im Prix Kergorlay als er vor Red Cardinal war, gilt für viele als beste europäische Chance: Er wird aus der Startbox 16 ins Rennen gehen. Sein Trainer zeigte sich am Abend in Melbourne gegenüber Galopp Online halbwegs zufrieden: „Das ist nicht optimal, aber es ist noch eine mittlere Box, es hätte schlimmer kommen können. Zwei Meilen sind ein langer Weg und ein bisschen Glück braucht man immer.“ Das kann man am Dienstag auch den deutschen Interessen im Feld nur wünschen!
Die Starter des Melbourne Cups, und ihre Startpositionen:
Hartnell 12, Almandin 14, Humidor 13, Tiberian 23, Marmelo 16, Red Cardinal 24, Johann Vermeer 3, Bondi Beach 1, Max Dynamite 2, Ventura Storm 6, Who Shot The Barman 20, Wicklow Brave 8, Big Duke 5, US Army Ranger 22, Boom Time 9, Gallante 18, Libran 7, Nakeeta 19, Single Gaze 11, Wall of Fire 15, Thomas Hobson 21, Rekindling 4, Amelie´s Star 10, Cismontane 17










