Longina gegen El Tren im Sommerpreis

Es immer noch Deutschlands höchstdotiertes Listenrennen, doch von den wie in den vergangenen Jahren ausgelobten 80.000 Euro für den Hoppegartener Sommerpreis ist man in diesem Jahr abgerückt. Und zwar recht deutlich. Doch sind die 45.000 Euro Gesamtdotierung immer noch ein Wort. „Es spricht auch mit dieser Dotierung ein ganz tolles Feld an. Das passt alles, auch mit dem geringeren Preisgeld“, so Dietrich von Mutius, der Geschäftsführer der Rennbahn Hoppegarten, im Nachgehakt mit der „Sport-Welt“. 2014 schnappte sich Andreas Wöhler mit Simba die Siegbörse, und auch in diesem Jahr ist das Erfolgs-Quartier aus Spexard wieder mehr als chancenreich vertreten (Zum Langzeitmarkt).

Vor allem durch den Danehill Dancer-Sohn El Tren. Hinter dem Stall 24, der vor allem durch Black Arrow in Deutschland viel Aufmerksamkeit auf sich vereinen konnte, stehen mit Claudia Pizarro, Tim Borowski und Weltmeister Thomas Müller allesamt Fußballspieler oder Ex-Spieler des Rekordmeisters Bayern München. Doch als Favorit wird El Tren wohl nicht auf die Reise gehen. Dafür sorgt die Nachnennung von Longina, die am vergangenen Sonntag noch im Prix Rothschild an den Start hätte kommen können. Doch sah man davon ab und schickt die Siegerin des Hoppegartener Diana-Trials von 2014 stattdessen in eine leichtere Aufgabe. Die Ittlinger Monsun-Tochter aus dem Asterblüte-Quartier von Peter Schiergen kommt mit ansprechenden Gruppe-Formen an den Ablauf und sollte nach ihren dritten Plätzen im Premio  Carlo Vittadini und im Großen Preis von Lotto Hamburg  nach Rechnung auch das zu schlagende Pferd sein. Andrasch Starke wird die Stute reiten.

Dem Favoriten-Duo könnte ein anderes Gespann mächtig auf den Zahn fühlen. Allen voran Mario Hofers Diplomat. Der unglücklich in die Saison gestartete Teofilo-Sohn hat sich gefunden und zeigte mit Siegen in Hannover, Dresden und Hamburg, dass er durchaus für Höheres berufen ist. Paul Harley sattelt den Brümmerhofer Wildpark aus der erfolgreichen Ravensberger W-Linie. Der Shamardal-Sohn war zuletzt Fünfter in der Meilen-Trophy auf seiner Heimatbahn in Langenhagen. Ein Pferd für einen längeren Toto könnte der Auenqueller Global Bang sein. Jens Hirschbergers Manduro-Sohn startete 2013 im Deutschen Derby, hatte dort sogar einen ganz starken Moment, den er aber nicht durchstand. Ein weiterer Höhepunkt der Samstags-Karte ist der Ausgleich I. Hier kommen unter anderem die Derby-Starter Hot Beat und Graaasten zu ihren Handicap-Debüts und treffen dabei auf im Ausgleich erfahrene Pferde wie Moscatello. Mehr zum Renntag in Berlin lesen Sii in der kommenden Ausgabe der „Sport-Welt“, die am Donnerstag erscheint.

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