Dass er zu den besten deutschen Dreijährigen gehört, das hat der von Wolfgang Figge für den Stall Salzburg trainierte Magic Artist schon oft genug bewiesen. Sowohl als Zweijähriger, als auch in dieser Saison. Dennoch wurde der Iffraaj-Sohn, der unter David Probert in das RaceBets.com Bavarian Classic ging, von den Wettern in dem Gruppe III-Rennen krass unterschätzt.
100:10 notierte der Dritte aus dem Frühjahrspreis des Bankhaus Metzler am Totalisator, doch das hinderte den Hengst nicht an einem ganz leichten Sieg. Im Ziel lag Magic Artist dreieinhalb Längen vor Speedy Approach, hinter dem Nordico und Born To Run die weiteren Plätze belegten.
Schon als es in Richtung der Zielgeraden ging, war zu erkennen, in welch guter Haltung der spätere Sieger an der Innenseite marschierte. Im Einlauf war er sofort in Angriffsposition und setzte sich gleich deutlich vor das Feld.
Dabei profitierte er auch vom Pech des klar favorisierten Auenquellers Lac Leman, der zu Beginn der Zielgeraden durch einen Stopp aus dem Schwung gebracht wurde, und auf einen Ruck geschlagen war. Der bislang ungeschlagene Favorit aus dem Quartier von Roland Dzubasz landete schließlich auf dem siebten Platz.
‚Langsam reicht es mir wirklich mit dem Pech‘, haderte Besitzer Peter Michael Endres nach dem Rennen mit dem Schicksal, nachdem bereits die andere Auenqueller Derby-Hoffnung Andoyas zuletzt immer durch schlechte Rennverläufe gehandicapt war.
‚Magic Artiste kennt nur gute Formen, war eigentlich das beständigste Pferd im Feld. Wir laufen jetzt natürlich im Derby‘, so Trainer Wolfgang Figge nach dem Rennen.










