Mario Hofer dürfte im Youngster-Jahrgang wieder ein sehr gutes Pferd im Stall haben. Paradise Rain siegte für das Turfsyndikat 2009 unter Andrasch Starke im Oppenheim-Rennen, Listenrennen über 1300 Meter, in sehr ansehnlicher Manier, die nicht nur dem näheren Umfeld der Stute Appetit auf mehr machte.
In sehr zukunftsträchtiger Art stiefelte die Compton Place-Tochter an der 500 Meter-Marke in Front und verabschiedete sich in der Folge fast nach Belieben von ihren fünf Konkurrentinnen. Bereits weit vor der Linie war von Rennkommentator Manfred Chapman zu hören: ‚locker, leicht und flockig‘, so überlegen siegte Paradise Rain.
‚Da schaut man natürlich gerne hin. Sie ist ein sehr talentiertes Pferd‘, freute sich Trainer Mario Hofer im Absattelring auch über die von ihm gesattelte zweitplatzierte Suerte Loca (’sie hatte in Hamburg nicht das beste Rennen, wurde hier zu unrecht so unterschätzt‘, Andreas Göritz).
17:10 auf Sieg zahlte der Kölner Bahntoto und erstaunliche 15:10 gab es noch bei der Platzwette auf Paradise Rain, deren nächster Start nun im zukufts-Rennen in Baden-Baden erfolgen soll.
Drittes Pferd im Ziel war die Mäder-Hoffnung At First Sight (Marvin Suerland), die sich nach dem feinen Badener Ehrenplatz auch in Köln in Szene zu setzen wusste
Pikant: In der Listenrpüfung für den jügsten Jahrgang kamen nur Stuten unter Order.
Gestüt Schlenderhans Illo war der Hingucker in einem Rennen für die Dreijährigen. Er galt im Lot von jens Hirschberger länger auch als ein Kandidat für das Französische Derby, gewann auch in einer leichteren Prüfung wie ein sehr gutes Pferd. Der Tertullian-Sohn zahlte am Totalisator 19:10 auf Sieg.
‚Illo hat viel Veranlagung, er wurde immer wieder durch Kleinigkeiten zurückgeworfen. Wir werden es nun in Gruperennen mit ihm probieren‘, sagte Coach Jens Hirschberger nach dem Rennen.
Der amtierende Champion der Jockeys, Eduardo Pedroza, trat in Köln groß in Erscheinung. Er gewann gleich vier Mal, war auf Rheinberger, Picobella, Sacota und Indomable erfolgreich und ist damit auf bestem Weg, seinen Titel zu verteidigen.
Knapp 225.000 Euro (Bahnwette 139.658 Euro) wurden am Sonntag in Köln umgesetzt. Das ist fast so viel wie vor zwölf Monaten (227.281 Euro). Damals wurde allerdings ein Rennen weniger in der Domstadt entschieden.










