War Artist (Olivier Peslier), der Plersch-Flieger von hohen Gnaden, konnte im Cathay Pacific Hong Kong Sprint (1,6 Millionen US-Dollar, 1200 m) für Deutschland-Besitzer Rupert Plersch nichts bestellen und war bereits früh nicht mehr zwingend. Die Szenerie bestimmten in dem Sprint-Spektakel klar die einheimischen Pferde.
Allen voran Sacred Kingdom (B. Prebble, Foto). Der 25:10-Favorit galoppierte zunächst an fünfter Stelle, um sich in der entscheidenden Phase dann leicht frei zu machen und zu einem klaren Sieg zu galoppieren. Von hinten rauschte One World (D. Beadman) heran, konnte aber nur den Ehrenplatz vor Joy and Fun (B. Doyle) zu erreichen.
‚Ich hatte einen tollen Rennverlauf, wollte nicht ganz früh vorne erscheinen. Ich hatte schon Riesenmumm und hatte gedacht, dass wir gewinnen. Aber wenn es sich dann verwirklicht, ist es doch noch schöner, als man es sich vorstellt‘, sagte Jockey Brett Pebble.
Der Pilot war länger California Flag (J. Talamo). Er landete im Finish hinter Green Birdie (O. Doleuze) auf dem fünften Platz. Die ersten vier Plätze gingen damit an die HK-Pferde.
Vor allem die Australier und Europäer enttäuschten im Sprint doch stark, konnten keine Akzente setzen und mussten sich ganz klar geschlagen geben. Total Gallery (J. Murtagh) war auf dem sechsten Platz der beste Europäer. Australiens Pferd des Jahres, Scenic Blast (S. Arnold), wurde sogar nur Letzter im 14er-Feld. Allerdings trat bei ihm Nasenbluten auf.
‚War Artist kam nicht gut um den Bogen und war heute zu früh dabei‘, kommentiertre Paul Harley, Racing Manager von Rupert Plersch, das Laufen des Orpen-Sohnes.












