Litex-Duo in Gruppe-Rennen in Deauville

Am Montag stehen gleich drei Gruppe-Rennen auf der Karte des Renntags von Deauville, davon zwei mit deutscher Beteiligung. Auch einen Tag nach dem opulent dotierten Prix Jacques Le Marois (Zum Langzeitmarkt) sind die Preisgelder generös.

Das sportlich wichtigste Rennen des Tages, der Prix Guillaume d´Ornano, ist mit 400.000 Euro dotiert. Die Gruppe II-Prüfung führt über 2000 Meter und richtet sich an dreijährige Pferde. Hier gibt es ein Wiedersehen mit dem von Jean-Claude Rouget trainierten Almanzor, der Anfang Juni souverän den Prix du Jockey-Club von Chantilly gewonnen hatte. Mit anderthalb Längen Vorsprung verwies der Wootton-Bassett-Sohn Alain de Royer-Duprés für den Aga Khan trainierten Dubawi-Sohn Zarak aus der Arc-Siegerin Zarkava auf den Ehrenrang. Dieser fordert seinen Kontrahenten nun standesgemäß zur Revanche. Ein Wörtchen um den Sieg mitreden möchte auch André Fabres für Godolphin trainierter Ultra, der im Vorjahr den Prix Jean-Luc Lagardère auf Gruppe I-Level am Arc-Sonntag gewann. Er ließ die Klassiker aus und stellte sich erst Mitte Juli als Gruppe II-Zweiter im Prix Eugene Adam vor. Der damals siegreiche, von Christophe Ferland trainierte Heshem wird seine Rivalität mit ihm erneuern. Siebter in dieser Prüfung – achteinviertel Längen zurück – war der von Miltcho Mintchev für Litex Commerce trainierte Krefelder Maidensieger Lamarck. Der Soldier-Hollow-Sohn wird deshalb am Montag unter Andreas Helfenbein als klarer Außenseiter zur Startstelle aufcantern.

Im mit 80.000 Euro dotierten und zur Gruppe III zählenden Prix Gontaut-Biron kommt mit dem mittlerweile vier Jahre alten Winterfavoriten des Jahres 2014, Brisanto, ein weiterer Miltchev-Schützling an den Start. Der  Dansili-Sohn, der zuletzt Siebter im Großen Dallmayr-Preis in München war, trifft voraussichtlich auf lediglich fünf Gegner, darunter André Fabres letztjährigen französischen Derbysieger und Arc-Dritten New Bay, der bei seinem Saisondebüt im Prix d´Ispahan von Chantilly Ende Mai als Sechster noch Form vermissen ließ und jetzt auf kleinerer Ebene neu anfängt. Auch Corine Barande-Barbes im April zum Gruppe II-Sieger aufgestiegene Garlingari, zuletzt allerdings nur Gruppe III-Vierter, könnte vorne mitreden.

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