Ohne Möglichkeiten waren bei ihrem Start im Prix Lyphard am Mittwoch in Deauville die beiden in Deutschland trainierten Pferde. Weder der von Jean-Pierre Carvalho trainierte Usbeke, noch Mario Hofers King of Sydney konnten in dem mit 52.000 Euro dotierten Listenrennen über 1900 Meter Geld verdienen. Während King of Sydney (Flavien Prat) über eine Position im Mittelfeld nicht hinaus kam, lag Usbeke (Thierry Jarnet) bis weit in den Einlauf hinein in vorderer Linie.
Dann kamen aber die Speedpferde, sodass für den Wallach am Ende nur der neunte Platz blieb. King of Sydney schaffte es nicht unter die ersten zehn. Ein erstaunliches Rennen lief als Sechster der Ex-Fährhofer Löwenherz. Der Sieg ging an den am Platz von Philip van de Pöele trainierten 349:10-Außenseiter Livandar, der sich unter Ronan Thomas knapp gegen Le Roi Mage und Lake Palace behaupten konnte.
Einen guten zweiten Platz belegte der von Mario Hofer betreute Marlow (Henk Grewe) in einem 20.000 Euro-Handicap, das über 2400 Meter führte. 4.000 Euro verdiente der Vierjährige mit dieser Platzierung. Der als Favorit ins Rennen gegangene Nelson (Ioritz Mendizabal) aus dem Stall von Sascha Smrczek (Foto) blieb dagegen unplatziert.
In einem Course D-Rennen für Dreijährige über 1300 Meter, das mit 29.000 Euro dotiert war, kam Stall Australias Yarra River aus dem Quartier von Jean-Pierre Carvalho auf den vierten Platz. Der von Thierry Jarnet gerittene Wallach verdiente damit 2.900 Euro. Im gleichen Rennen landete Pavel Vovcenkos Fenella Rose (Delphine Santiago) nach längerer Führung nur im geschlagenen Feld. Ohne Möglichkeiten war in einem Course F-Rennen für Zweijährige (1300 m, 24.000 Euro) der von Mario Hofer trainierte Spanish Bay (H.Grewe), der unplatziert blieb.
Im drittletzten Rennen des Tages gab es dann aber den ersten deutschen Treffer, für den der von Sascha Smrczek für den Stall Moorlage trainierte Otou (Ramuntcho Maillot) sorgte, der ein mit 24.000 Euro (12.000 Euro für den Sieger) dotiertes 1500 Meter-Rennen als 44:10-Chance leicht gewann.
Zehnter war hier Agent (J.-P.Carvalho/E.Hardouin). Neben Otou war zuvor bereits ein weiteres Pferd aus deutschem Besitz erfolgreich, als Christiane Volkmers Abou Selem als 118:10-Außenseiter ein mit 18.000 Euro dotiertes 1500 Meter-Handicap gewann. Mickael Barzalona saß im Sattel des von Jean-Luc Pelletan trainierten Diktat-Sohnes.
Unplatziert blieben in Handicaps, die mit jeweils 18.000 Euro dotiert waren, Sascha Smrczeks Esposito (I.Mendizabal) und die von Axel Kleinkorres vorbereitete Exotic Dream (F.Lefebvre).
Bei der parallel laufenden Veranstaltung in Lyon-La Soie konnte Mirek Rulecs Besito (Daniele Porcu) als Vierter in einem Verkaufsrennen (2400 m, 16.000 Euro) eine Prämie von 1.600 Euro ergattern. Achter wurde in dieser Prüfung der von Toni Potters ins Rennen geschickte Avio.









