Erster sportlicher Höhepunkt der Hamburger Sonntagskarte war der Ausgleich I (22.500 Euro) über 1800 Meter (zum Video). Mit Licinius setzte sich ein Pferd durch, welches hier vor zwei Jahren noch am Derby teilnahm.
Unter Stephen Hellyn sah man den Schützling von Yasmin Almenräder zunächst weiter hinten, doch machte er bei wenig Tempo unterwegs früh Boden gut und übernahm die Spitze. Hier konnte Hellyn dem fünfjährigen Halling-Sohn das Rennen bestens einteilen. In der Zielgarden marschierte die 42:10-Chance, der 2017 schon einen Ausgleich I gewinnen konnte, dann immer weiter. Zwar kam Christian Zschaches Doinyo (Filip Minarik) noch einmal etwas näher, doch Licinius konnte sich allen Angriffen erwehren und gewann sicher. Rang drei ging an Nadelwald (Maxim Pecheur) aus dem Quartier von Christian Wolters. „Er hat sich wieder gefunden“, so Yasmin Almenräder nach dem Rennen. „Zwar hatte er Höchstgewicht zu tragen, aber so ein Rennen muss er jeden Tag gewinnen. Ende des Jahres wollen wir mit ihm wieder in Listenrennen laufen. Gut genug dafür ist er.“
Der Ausgleich III über 1200 Meter ging zuvor an Günter Lentz‘ 108:10-Außenseiter Arineo. Alexander Pietsch saß im Sattel und kam zu seinem dritten Meetingssieg (zum Video). Das erste Rennen mit Viererwette, ein Ausgleich IV über 2000 Meter, wurde Beute des 47:10-Favoriten Zindai (Maxim Pecheur) aus dem Quartier von Roland Dzubasz. Auf den Plätzen folgten Bearheart, Reine des Miracles und Viva la Corsa. Die Viererwette zahlte 28.962:10 (zum Video).












