Der Start von Uwe Ostmanns Liang Kay in der Excelsior Hotel Ernst-Meile in Köln war natürlich eine große Zugnummer. Denn der mehrfache Gruppesieger versuchte sich in der mit 20.000 Euro dotierten Listenprüfung, die sein Aufgalopp für die großen Aufgaben, die in diesem Jahr für den Dai Jin-Sohn anstehen, sein sollte.
Als 15:10-Favorit rückte der Vierjährige schließlich in die Startbox und wurde seiner Favoritenrolle auf dem Grünen Rasen leicht und locker gerecht. Nachdem Black out bis weit in die Gerade einen deutlichen Vorteil besaß, ging der Favorit an der 300 Meter-Marke nach vorne und hatte die Angelegenheit damit bereits für sich entschieden (Video ansehen).
Aus dem Mittelfeld kommend setzte Abbashiva zwar noch nach, doch konnte er Liang Kay zu keinem Zeitpunkt gefährden, der schließlich mit zwei Längen Vorsprung gewann. Weitere vier Längen zurück sicherte sich Abbashivas Trainingsgefährte Konqueror knapp das dritte Geld gegen Mhradono, hinter dem Black out Platz fünf belegte.
‚Das lief so, wie wir uns das vorgestellt haben. Er wird jetzt in Baden-Baden laufen, hat dort zwei Alternativen. Die Badener Meile und den Preis der Badischen Unternehmen über 2200 Meter‘, so der Siegtrainer Uwe Ostmann nach dem Rennen.
Der Kölner Frühjahrs-Sprintpreis wurde eine sichere Beute des Vorjahressiegers Sacho. Der Elfjährige des Stalles Saarbrücken kam unter Daniele Porcu schon relativ früh nicht mehr ernsthaft in Gefahr und setzte sich gegen Shinko’s Best und den von der Spitze aus hervorragend laufenden New Fan durch.
Damit gab es exakt die gleiche Zweierwette wir im Vorjahr in diesem Rennen. Erstaunen musste die hohe Siegquote auf den Kujath-Schützling, denn es gab für seinen Anhang noch 104:10.
‚Er war gut drauf, es war auch gut, dass der Boden nicht so weich war. Ich habe dem Jockey vorher gesagt, er solle sich die alten Rennen von Sacho im Internet ansehen, es hat alles bestens geklappt‘, so der Frankfurter Trainer über den Sieger.










