Hamburgs großer Diana-Test am Samstag

Am kommenden Samstag steht das letzte große Tageshighlight vor dem Derbytag auf der Hamburger Rennbahn an. In der Mehl Mülhens-Trophy (Gr.III/55.000 Euro) kommen neun dreijährige Stuten an den Start des letzten Trials auf Gruppe-Ebene für den 160. Henkel-Preis der Diana am ersten August-Sonntag in Düsseldorf (zum Langzeitmarkt).

Neun Starter verteilt auf vier Trainer kommen an den Ablauf der Prüfung über 2200 Meter (zum Langzeitmarkt). Erst letztes Jahr erwies sich dieses Rennen als die perfekte Bestandsaufnahme des Jahrgangs der dreijährigen Stuten, denn die Adlerflug-Tochter Lacazar gewann das Rennen, damals noch als Preis der Mitglieder des Hamburger Renn-Clubs gelaufen, bevor sie im Henkel-Preis der Diana triumphierte. Peter Schiergen, der damalige Trainer der inzwischen in die Zucht gewechselten Stute, bringt dieses Jahr keine seiner Stuten an den Ablauf. Dafür sattelt Andreas Wöhler in diesem Jahr das Favoriten-Duo dieser Prüfung. Nach Jockeyverteilung ist wohl eher Go Rose mit Jockey Eduardo Pedroza zu bevorzugen, doch der Wettmarkt tendiert zu Sword Peinture mit Jozef Bojko im Sattel. Dies liegt wohl am ehesten an der gezeigten Form vom 19. Mai aus einem Listenrennen in Düsseldorf, als sie nur ganz knapp von Well Timed geschlagen wurde. Die Ullmann-Stute aus dem Stall von Jean Pierre Carvalho ist seit ihrem Sieg des Soldier-Hollow Diana Trial (Gr.II) in Hoppegarten die große Favoritin für das Stutenderby auf dem Grafenberg.

Jeweils ein Trio bringen Henk Grewe und Markus Klug an den Start. Aus dem Aufgebot von Grewe ist ist als erstes Taraja zu favorisieren. Sie ist mit Bauyrzhan Murzabayev angegeben. In dem angesprochenen Diana-Trial in Hoppegarten wurde sie starke Zweite hinter der erwähnten Well Timed. Die High Chaparral-Tochter hat allerdings keine Nennung für die Diana. Anders sieht das bei ihrer Stallgefährtin Cheshmeh aus, die für Hamburg nachgenannt wurde. Sie lief in Hoppegarten auf den dritten Platz. Am Samstag wird sie von Clement Lecoeuvre geritten. Das Trio des Kölner Trainers komplettiert Night of England (Filip Minarik).

Markus Klug wirft hier in erster Linie Dina (Adrie de Vries) in die Sieg-Entscheidung. Die Röttgenerin war zuletzt starke Zweite im Baden-Badener Kronimus Diana Trial (LR.) zu der kürzlich für 450.000 Euro verkauften Mascha. Wackere (Martin Seidl ) und Enissa (Maxim Pecheur) sind klare Außenseiterinnen. Komplettiert wird das Feld von Wonder of Lips (Andreas Suborics/Alexander Pietsch). Sie lief zuletzt in den von Sand Zabeel für Andreas Wöhler gewonnenen Oaks d’Italia (Gr.II) auf einen guten fünften Platz.

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