Enorm verzögerte sich der Start zum letzten Rennen der Magdeburger Saison. Vor dem Preis des Volkssolidarität Landesverbandes Sachsen-Anhalt e.V. über 2050 Meter reihte sich eine Panne an die nächste. Zunächst konnte die Startmaschine aufgrund eines Defekts nicht genutzt werden. Anschließend wurde Sternglanz reiterlos, Vanessa Csernak musste hart zu Boden und wurde von den Ärzten versorgt. Wir wünschen ihr an dieser Stelle gute Besserung.
Beim daraufhin angesetzten Flaggenstart kam es zunächst zu einem Fehlstart. Als das Feld schließlich auf die Reise ging, verlor Kiwi Midnight bereits am Start alle Chancen. Schon beim ersten Versuch war er weit davon entfernt gewesen, gemeinsam mit seinen Konkurrenten abzuspringen. Auch beim gültigen Start blieb er deutlich zurück und war sofort aus der Partie.
Trotz aller Schwierigkeiten durften am Ende die Favoritenwetter jubeln. Henk Grewes Baas setzte sich als 2,0:1-Favorit für Besitzer Holger Renz durch und bescherte Thore Hammer-Hansen den dritten Tagessieg. Dabei verwies er die beiden nächststärker gewetteten Pferde auf die Plätze. Wildest Lips aus dem Quartier von Jan Korpas wurde unter Bauyrzhan Murzabayev Zweite, Eva Fabianovas Amaro belegte unter Radek Koplik Rang drei.
„Er war Gott sei Dank sehr ruhig vor dem Start, hat wenig geschwitzt. Einen Flaggenstart habe ich in meiner Karriere schon ein paar Mal mitgemacht, das hat uns mit Sicherheit geholfen. Mit Bauyrzhans Pferd hatte ich ein sehr gutes Führpferd, das mich weit gebracht hat. Baas tat sich etwas schwerer, als ich gedacht hatte. Ich musste ihn schon früh unter Druck setzen, gleichzeitig aber ausbalanciert halten, weil er auf den kleinen Bögen sehr aufwendig galoppiert. Auch beim Vorbeigehen hat er sich etwas schwergetan. Ich musste ihn erst einmal richtig heranbringen und auf den letzten 50 Metern noch einmal anspringen lassen. Das hat gut geklappt. Ich denke, eine große Bahn kommt ihm entgegen“, sagte Siegreiter Thore Hammer Hansen.











