Leichtes Spiel f?r Gereon im Herzog von Ratibor-Rennen

Einen ganz souveränen Sieger sah das letzte große Zweijährigenrennen der Saison. In dem mit 55.000 Euro dotierten Herzog von Ratibor-Rennnen (Gruppe III) kam Gereon (43:10, Foto) aus dem Besitz und dem Training von Christian Zschache unter Pascal Jonathan Werning in einem feinen Stil zu einem leichten Erfolg gegen Le Peintre (Mario Hofer/Henk Grewe) und Noble Champion (Mario Hofer/Alexander Pietsch).

Nach einem unruhigen Rennen, in dem es mehrere krasse Positionsveränderungen gab, führte der Winterfavorit-Vierte Zantano (Uwe Ostmann/Daniele Porcu) das Feld vor Le Peintre (87:10) in den Einlauf, während Gereon dahinter in dritter Position lauerte.

In der Geraden tat sich für Gereon innen sofort die Lücke auf und Pascal Jonathan Werning beorderte den Next Desert-Sohn gleich an Zantano vorbei, um sich bis zur Linie immer weiter steigern zu können, so dass selbst der sich ebenfalls steigernde Le Peintre nicht mehr an Gereon heran kam (Video ansehen).

‚Gereon ist ein richtiges Rennpferd. Bei Erreichen der Geraden war er sofort da und hat toll angezogen‘, kommentierte Pascal Jonathan Werning seinen Gruppesieg, während der Favorit Acadius (26:10) schon im Schlussbogen seine Position verlor und nur als letztes Pferd über die Linie ging.

Acadius Reiter Filip Minarik: ‚Acadius ist eindeutig am Boden gescheitert, er hat nicht die Aktion gezeigt, die ich von ihm gewohnt bin.‘

‚Ich war schon vor dem Rennen siegessicher. Gereon war toll auf dem Posten, ist super gereist und ich wußte auch, dass der Boden kein Problem werden würde. Wilhelm Feldmann, der mir das Pferd als Jährling empfohlen und organisiert hat, hat mir vor dem Rennen die Zweierwette vorausgesagt und gesagt, dass wir in erster Linie Le Peintre schlagen müssen‘, so Christian Zschache nach dem Gruppesieg des Hengstes aus der Zucht des Gestüt Ebbesloh.

Der Peintre Celebre-Sohn Le Peintre wurde leichter Zweiter, drehte die Form zu Noble Champion aus dem Badener Auktionsrennen, in welchem in der Geraden einen entscheidenden Stopp hinnehmen musste.

‚Die weitere Distanz ist ihm entgegengekommen und nach zwei unglücklichen Rennverläufen, hat heute endlich einmal alles gepasst‘, hieß es aus dem Hofer-Team über den Zweitplatzierten, der wie der Sieger eine Nennung für das Deutsche Derby im kommenden Jahr hat.

Vor allem der Sieger brachte sich für das Rennen der Rennen mit einem tollen Erfolg so richtig ins Gespräch. ‚Natürlich ist das Derby unser Ziel. Gereons Vorbereitung wird gezielt Richtung Hamburg gehen‘, so noch einmal Zschache, der erst vor wenigen Tagen eine Riesen-Offerte für den Next Desert-Sohn ausgeschlagen hatte. Der Mut wurde belohnt. Bei drei Starts hat Gereon nun drei Siege und eine lupenreine Weste vorzuweisen.

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