Normalerweise muss man nach einem gewonnenen Top-Rennen ein Jahr warten, um seinen Titel zu verteidigen. Dem im Besitz von Eckhard Sauren stehenden Lamool, Derbyfünfter 2010, bietet sich jedoch am Samstag in Mülheim im Silbernen Band der Ruhr (LR, 2950 m) bereits nach sieben Monaten die Gelegenheit dazu, seinen Titel zu verteidigen.
Der Grund: der Mülheimer Traditionstitel hat im Terminkalender des deutschen Turfs einen neuen Platz gefunden. Wurde er 2010 noch am ersten Oktobersamstag ausgetragen, wird er nun bereits Ende April gelaufen.
Das Listenrennen über 2950 Meter, das früher häufig auch Ziel ausländischer Gäste war, ist in dieser Saison eine rein nationale Angelegenheit.
Im Grunde ist aber die komplette Spitze der deutschen Extremsteher am Start, allen voran natürlich Tres Rock Danon (A.Pietsch) aus dem Stall von Waldemar Hickst. Aber auch Burma Gold (A.Starke) und Brusco (E.Pedroza), ihreszeichens Zweiter und Dritter im letztjährigen St. Leger, sind Steher von großem Format.
Und dann ist da ja auch noch der Schlenderhaner Solidaro (A.de Vries). Der Monsun-Sohn galt im Vorjahr als Derby-Kandidat, bevor dann nicht alles glatt ging. Nun stellt er sich nach langer Pause als Wallach vor.
Der Fährhofer Cabimas (F.Minarik), der Listensieger Dawn Twister M.Cadeddu), Stall Sazburgs Northern Glory (K.Kerekes) und der Riesenaußenseiter Holyrood (A.Helfenbein) komplettieren das Feld für das Steherexamen, das das Highlight einer 8 Rennen-Karte beim Saisonauftakt auf dem Raffelberg ist.









