Eine sportlich höchst anspruchsvolle Aufgabe in einer auf den ersten Blick harmlos anmutenden Listenprüfung, dotiert mit 52.000 Euro. So und nicht anders liest sich der Prix Right Royal am Freitag auf den ersten Blick. Mit von der Partie erscheint dann auch ein deutscher Farbtupfer mit dem aus dem Krefelder Stadtwald anreisenden Lamool.
Eckhard Saurens Steheras, seines Zeichens auch Gewinner im Silbernen Band der Ruhr, muss sich in Paris mit Filip Minarik im Sattel jedenfalls warm anziehen. Beim zweiten Hinschauen nämlich entpuppt sich der Listen-Aufgalopp zu einem Stelldichein der französischen Steherelite. Ein echtes Staraufgebot sozusagen, an der Spitze der amtierende Melbourne-Cup-Sieger Americain.
Alain de Royer-Dupre traut seinem Dynaformer-Sohn aus Wertheimer Zucht nach Presseberichten nicht nur eine tragende Rolle in dieser mit Steherassen gespickten Prüfung zu. Ebenfalls zum Favoritenkreis zählt auch Le Laroon, des Chantilly-Trainers zweite Waffe, der als Dritter aus dem Prix de Chaudenay (Gr.II) ebenfalls hinlänglich empfohlen scheint.
Beachtenswert ist auch der bei seinen letzten drei Auftritten ungeschlagene Gentoo, aktueller Prix du Cadran und Prix Royal Oak-Sieger (beide Gr.I), und damit einer der besten Steher Frankreichs. Christophe Patrice Lemaire sitzt jedenfalls gleichwohl auf einem favorisierten Kandidaten in diesem Neunerfeld.
Kalid Abdullahs frischer Listensieger Mashoor vermag Kondition in die Waagschale zu werfen, während Los Christianos als Vierter aus dem Cadran erstmals wieder an der Öffentlichkeit erscheint. Dieselbe Platzierung erzielt Kabha Bliss jüngst in Meydan im Dubai City of Gold (Gr.II), so dass Lamool sicherlich zu längeren Odds am Toto erscheinen dürfte.










