Ladu positiv getestet – Reitverbot in Frankreich

Der Renntag am 15. Januar in Chantilly hat ein Nachspiel für den in Deutschland tätigen Jockey Francesco Ladu. An diesem Tag wurde er positiv auf eine verbotene Substanz getestet. Dies berichtet der französische Dachverband „France Galop“ auf seiner Webseite.

Bei der Substanz handelt es sich um ein harntreibendes Medikament. Fünf Tage nach dem Test wurde Ladu das Ergebnis von Seiten der „Commission Medicale“ mit der Bitte um Erklärung zugestellt. Außerdem wurde dem Reiter die Möglichkeit gegeben, eine zweite Probe zu entnehmen. Am 28. Februar meldete sich Ladu mit der Aussage, dass er keine zweite Probe wünsche. Am 1. März wurden Ladu und seinem behandelnden Arzt die Chance gegeben, sich persönlich mit der medizinischen Kommission zu treffen. Eine Antwort Ladus hierdrauf blieb laut dem Bericht von „France Galop“ aus. Der für den 29. März angesetzten Anhörung blieb Ladu ebenfalls fern.

Die Rennleitung in Frankreich stufte das Verhalten des Jockeys als „nicht tolerierbares Verhalten“ ein und sperrte ihn zunächst für acht Tage. Doch dabei bleib es nicht. Francesco Ladu darf nun erst wieder in Frankreich reiten, wenn seine medizinische „Vorgehensweise“ zu Protokoll genommen wurde. Das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen ist über den Vorgang laut „France Galop“ bereits informiert worden.

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