Kurioses passierte am Dienstagabend in Wolverhampton. Im letzten Rennen der Veranstaltung, einem 1700 Meter-Handicap für Dreijährige, gab es ein „Match Race“, denn nur zwei Pferde waren für das Rennen genannt worden.
Das alleine ist jedoch nichts Besonderes, denn es kommt auf der Insel ab und an vor, dass in einem Rennen nur zwei Pferde aufeinandertreffen. Doch dieses Rennen war speziell. Zum einen, weil der von Charlie und Mark Johnston trainierte Wallach Golden Sands (Joe Fanning) als 1,1:1-Favorit ins Rennen ging, während sein Kontrahent Havana Goldrush (Stan Moore/Liam Keniry) als 5,0:1-Chance an den Start kam. Doch auch das wäre noch keine Sensation.
Das Ungewöhnliche an dem Rennen war jedoch, dass es ein totes Rennen gab. Nachdem die Pferde die Ziellinie passiert hatten, dauerte es fünf Minuten, bis das Zielfoto ausgewertet worden war. Dann wurde das tote Rennen bekanntgegeben, doch damit nicht genug. Die Rennleitung überprüfte auch noch den Rennverlauf, da es im Finish zwischen den beiden Startern sehr eng geworden war. Noch einmal 15 Minuten dauerte es, bis der endgültige Richterspruch bekanntgegeben wurde.
Für Jockey Liam Keniry war es der 1.000 Sieg in Großbritannien. Es war übrigens nicht das erste Mal, dass es in einem „Match Race“ auf der Insel ein totes Rennen gab. Im August 2012 waren in einem 1400 Meter-Rennen in Lingfield Mick Channons Ayaar (Martin Harley) und das Godolphin-Pferd Snowboarder (Mahmood Al Zarooni/Frankie Dettori) auch durch das Zielfoto nicht zu trennen gewesen.











