Rene Piechulek (Foto) ist von den jungen deutschen Jockeys derzeit der erfolgreichste. Das bewies er auch am Freitag in Krefeld, als der bei Christian von der Recke beschäftigte Reiter wieder zwei Rennen gewann. Darunter auch einen der beiden Ausgleiche III, den über 2200 Meter, in dem er mit Michael Blaus Royal Hero erst ganz zuletzt alles klar machte.
Damit langte es für den Favoriten Miranda’s Sprite (Jan Pubben/Adrie de Vries) nur zum zweiten Platz. Und auch im zweiten Ausgleich III des Tages, der über 1400 Meter führte, wurde das Team Pubben/de Vries nur Zweiter, denn hier gab es einen Erfolg des Lokalmatadoren Spiffing, der mit Jean-Pierre Carvalho (sprang für den verletzten Andreas Helfenbein ein) für Trainer Mario Hofer leicht zum Zuge kam.
Eine lange Durststrecke ging für die Geschwister Pascal und Katharina Werning zuende. Denn nach über 40 Ritten ohne Sieg kam die Tochter des Dortmunder Trainers Reiner Werning im Altersgewichtsrennen mit Axel Kleinkorres‘ Sweet Montana als Erste über die Linie, als sie Redcliff und Inter Mondo schlug, der Favorit Blusing King hatte keine große Lust und wurde nur Vierter.
Eine halbe Stunde später kam nach fünf Wochen auch Bruder Pascal Jonathan wieder in den Genuss eines Sieges, als er mit der 142:10-Außenseiterin Kitza den Ausgleich IV über 2050 Meter gewann.
Bei schwachem Besuch (es regnete auch über weite Teile der Veranstaltung) konnte man leider auch nur einen besorgniserregenden Umsatz erreichen, der im Trend der letzten Tage lag. Nach den sieben Rennen kam man auf 72.000 Euro.
Nichts zu holen gab es für drei deutsche Pferde, die zur gleichen Zeit in Frankreich liefen, denn sowohl Mario Hofers Mood Music, als auch Fantastica aus dem Stall von Karen Haustein, und Arc de Triomphe von Dieter Fechner blieben in einem Listenrennen in Chantilly über 1000 Meter unplatziert. Sie belegten in dieser Reihenfolge die Plätze acht, neun und zehn.










