Am Sonntag wird es ernst, wenn im Krefelder Stadtwald der erste Grasbahnrenntag des Jahres auf dem Programm steht. Erstmals auf dem grünen Rasen greifen dann auch die Dreijährigen in das Geschehen ein. Gleich die einleitende Prüfung für Sieglose über 1400 Meter ist dem Jahrgang 2019 vorbehalten.
Mit von der Partie könnten dann auch schon Hoffnungsträger aus größeren Ställen sein. Als Favoritin gilt bei den Buchmachern die von Markus Klug für das Gestüt Röttgen vorbereitete Wild Gloria, die wie ihre Kontrahentin Bavarian Princess eine Nennung für den Preis der Diana erhalten hat. Und sieht man sich die Statistik des vergangenen Krefelder Jahres an, könnte sich eine Wette auf die Heumarerin durchaus lohnen. Denn statistisch gesehen ist ihre Siegchance besser, als sie bei einem Starterfeld von acht Pferden letztlich rechnerisch ist.
Hintergrund: In Krefeld wurden 2021 13 Rennen für den Derbyjahrgang ausgetragen, sieben Mal (das entspricht 53,8 Prozent) hatte am Ende der Favorit die Nase vorn. Deutlich öfter als in den Rennen für die älteren Pferde übrigens, wo das genannte Verhältnis bei 32 zu 6 (18,8 Prozent) weniger berauschend für die Favoritenwetter ausfiel. Letztgenannter Personenkreis könnte sich das vorzugsweise in den Handicaps verlorene Geld aber bei den Zweijährigen zurückgeholt haben. Hier siegten in allen drei ausgetragenen Youngster-Rennen die am Toto am meisten gewetteten Pferde (100 Prozent). Über die gesamte Saison gesehen (48 Rennen) gab es 16 Favoritensiege im Stadtwald.












