Adrie de Vries, Stalljockey von Andreas Trybuhl mit dem zweiten Ruf bei Waldemar Hickst, ist einer der besten Jockeys im Lande. Das bewies der ‚fliegende Holländer‘ am Sonntag im Krefelder Stadtwald, als er nicht weniger als vier Rennen gewann. Domenikus, Bebe Vettori und Limerick Lad hießen seine Sieger, bevor er sich im Hauptrennen des Tages, dem Krefelder Stutenpreis (LR, 2050 m, 20.000 Euro), in den Sattel der 29:10-Favoritin Another World schwang.
Und auf dieser musste er seine ganze Finishkraft in die Waagschale werfen. Denn als er zu Beginn der Zielgeraden nach einem Rennen aus dem Vordertreffen die Spitze übernahm, tauchte an seiner Seite bald die englische Gaststute Nolas Lolly auf.
Und die Lomitas-Tochter aus dem Besitz von Renata Jacobs schien besser als die Favoritin zu gehen, hatte diese schon passiert. Doch de Vries, dem an diesem Nachmittag fast alles gelang, gab die Partie nicht verloren, mobilisierte bei der Night Shift-Tochter noch einmal entscheidende Reserven und kam letztlich sogar noch sicher an der Engländerin vorbei. Platz drei ging dahinter an die Ittlingerin Red Diva, die ein gutes Saisondebut gab.
Im Rahmenprogramm sah man in der Maidenklasse der Dreijährigen mit dem Ittlinger First Smash einen guten Sieger, auch Hans Blumes Zauberstar machte bei seinem Start-Ziel-Sieg eine gute Figur.










