Kommt der Vulkan am Samstag in Dresden zum Ausbruch?

Es war wohl eine denkbar knappe Niederlage, die der Hannoveraner Polish Vulcano (Foto) aus aus dem Erfolgsstall von Hans-Jürgen Gröschel zuletzt im Großen Preis von Dahlwitz gegen den Mintchev-Schützling Baschar hinnehmen musste. Nach der Zielankunft gab es einen Fotoentscheid, bei dem ein Kopf jeweils von Rang eins bis drei entschieden hatte.

Auch die damalige drittplatzierte Kasumi aus dem nicht minder erfolgreichen Dzubasz-Stall zählt wiederum zu den chancenreichen Gegnern im Achterfeld des bwin-Sachsenpreis, die den Nachfolger des letztjährigen Siegers Indomito (Stall Five Stars) unter Eduardo Pedroza ausfechten werden.

In der mit 20.000 Euro dotierten Listenprüfung über 2000 Meter sieht Polish Vulcano Wladimir Panov im Sattel, der ihn auch zuletzt beim Ehrenrang steuerte. Der Fuchs gilt sowieso als Aufsteiger der letzten Saison, als der Lomitas-Sohn vier seiner fünf Rennbahnauftritte siegreich gestalten konnte.

Aber auch ein in den vergangenen Wochen in Glanzform reitender Stephen Hellyn werden bestimmt nicht wenige auf der Rechnung haben. Der Belgier wird Partner der ebenfalls chancenreichen Kasumi sein, die Hoppegarten noch vor dem Favoriten Russian Tango blieb und auch anschließend in Baden-Baden eine ordentliche Leistung zeigte.

Kings Hall ist derzeit um Anschluß an die hervorragenden Vorjahresleistungen bemüht, was wir dem Wöhler-Schützling jedoch allemal zutrauen, während sich Dagostino in den Finck-Farben als interessanter Platzgeldkandidat ins Gespräch bringen sollte. Zuletzt in Paris scheiterte er wohl in erster Linie an seinem Reiter Christophe Soumillon. Mit dem Union-Dritten Gereon versucht man es nach einem Ansatz, der Wallach wurde Vierter zuletzt in der Badener Meile, wieder auf einem etwas weiteren Weg.

Wie an der Oos wird auch wieder der Italiener Daniele Porcu im Sattel der einstigen Derby-Hoffnung sitzen. Gespannt sein darf man auch auf den Ebbesloher Eigelstein, der an seine Formkonstanz und starken Leistungen aus dem Vorjahr anzuknüpfen versucht. Eine starke Form zeigte als großer Außenseiter Clemens Zeitz‘ Perfect Son, als er hinter Mighty Mouse und Waldpark die Dreierwette komplettierte. Allerdings ist die anschließende Pause nicht zu übersehen. Lukrativ gestaltete sich auch die letzte Saison von Acacalia aus dem Sprengel-Quartier mit einem Sieg im Auktionsrennen und einem Ehrenrang auf Listenlevel.

Auch die Bojko-Chance wartet beim dritten Saisonstart auf einen Ansatz im laufenden Jahr. Insgesamt kommen sieben Prüfungen( Erster Start: 14.15), darunter ein mit zwölf Pferde ausgestattete Ausgleich II, der als Wettchance des Tages (10.000 Euro garantierter Gewinnausschüttung) ausgetragen wird.

Zahlreiche Formpferde wie die frischen Sieger Ibolo, The Danzig Factor und Ocean Tiger geben hier ihr Stelldichein, aber auch der formkonstante Volany und die noch wenig geprüfte Modina sind beachtenswerte Kandidaten, die man auf der Rechnung haben muss.
Beim Freiberger/bwin-Renntag am Samstag werden in Dresden- Seidnitz, einer ganz reellen Bahn mit einer eindrucksvollen Holztribüne, nicht nur ein besucherstarker Renntag erwartet, im vergangenen Jahr kamen schließlich 5.000 Besucher auf die Traditionsrennbahn.

Auch neue Rails werden dabei die Zielgerade und den Stadtbogen in neuem Glanz erblicken lassen. 40.000 Euro hat diese Investition, die mit LKWs aus England angeliefert wurde, gekostet. Vereins-Präsident Matthias Stier: ‚Mit der Investition erfüllen wir zudem neue Sicherheits-Standards und schöner sieht’s dann auch aus“, meint dieser auf der Internetseite des veranstaltenden Rennvereins.

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