Was für ein Tag für die deutschen Pferde, ihre Besitzer, ihre Trainer, Jockeys und natürlich deren Anhänger in Maisons-Laffitte. Sieg Nummer drei an diesem Samstag gelang Stall Helenas Kolonel (Foto) mit Olivier Peslier im Prix de Seine-et-Oise, einem Rennen der Gruppe III über 1200 Meter, wobei die Dotierung stolze 80.000 Euro betrug.
Dem vierjährigen Wallach, trainiert von Mario Hofer, gelang als 157:10 Außenseiter dieser große Erfolg. Wobei es der bislang bedeutendste Treffer des Manduro-Sohnes in seiner Karriere war, ohne Frage. Bereits zwei Siege konnte er in diesem Jahr für sich verbuchen. Beim Frühjahrs-Meetings in Baden-Baden gewann er den Mercedes-Benz Sprintpreis und erst kürzlich noch am 3.Oktober in Köln den Herbst-Preis.
Gleich bei seinem Erstauftritt als Zweijähriger auf der Rennbahn konnte er in Iffezheim sogar den späteren Derby-Sieger Pastorius schlagen.
Auf Rang zwei, eineinviertel Längen dahinter, kam der frische Listensieger Wedge Trust ins Ziel. Platz drei ging an Myasun, Sieger des Prix de Meautry (Gruppe III). Also eine Form mit Hand und Fuß.
Der zweite deutsche Vertreter Stall Nizzas Amarillo mit Andrasch Starke folgte ebenso im geschlagenen Feld wie auch der Sieger in der Goldenen Peitsche, der Norweger Giant Sandman.
Nur eine halbe Stunde nach dem großen Erfolg von Trainer Mario Hofer mit seinem Schützling Kolonel, kam der Krefelder Coach noch zu einem zweiten Platz von You Will Sea in einem Verkaufsrennen (23.000 Euro) über kurze 1200 Meter. Auf Platz gab es noch 31:10. Stärker als der im Besitz von Eckhard Sauren stehende dreijährige Fuchs war nur O‘ Brianth mit Cristian Demuro.








