Die größte Fangemeinde ist ihm sicher. Daran gibt es keinen Zweifel. Denn über 200 Mitglieder zählt der Galopp Club Deutschland, die kopfstärkste Besitzergemeinschaft des Landes. Sicher werden am Samstag in Leipzig nicht alle Anteilseigner vor Ort sein, doch ihren Weststern werden sie mit Sicherheit in der ganzen Republik anfeuern. Auf Empfehlung von Trainer Christian von der Recke (Foto) pachtete man den vierjährigen Wallach vom Gestüt Paschberg in der Nähe von Hamburg.
Das war ein mehr als gelungener Schachzug, wie sich schnell herausstellen sollte. Zweimal trug der Dashing Blade-Sohn bereits den grün-weiß-schwarzen Dress des GCD. Beide Male beherrschte er die Konkurrenz nach Belieben.
Teil drei der Erfolgsstory soll nun im Scheibenholz geschrieben werden. Dort bestreitet Weststern den Preis der Wettenleip GmbH, einen mit 8500 Euro dotierten Ausgleich II über 1850 Meter. Wie so oft in diesen Wochen war es nicht leicht, die Prüfung adäquat mit Startern zu bestücken. So stellen sich Weststern, der mit Andreas Helfenbein den Spitzenreiter der aktuellen Statistik im Sattel hat, auch nur fünf Konkurrenten in den Weg, darunter allerdings einige mit aktueller Siegform.
Neben dem vermeintlichen Favoriten handelt es sich um Chawan, der auf dieser Bahn zuletzt bereits erfolgreich war, und den Frontrenner Saloon, der in München keinen Geringeren als den späteren Ausgleich I-Sieger Magic Dancer bezwang.
Relativ schnell nach ihrem noch nichtssagenden Jahresdebut bietet Peter Rau die Ittlingerin Malalai wieder auf, die sicherlich mehr kann als sie an der Oos verriet. Hard Rock und Orlik komplettieren das Feld.
Wie inzwischen (abgesehen von Meetings) schon zur Gewohnheit geworden, konzentriert sich auch an diesem Samstag das Turf-Geschehen auf eine Bahn in den Neuen Bundesländern, weshalb man vor allem auf einen guten Außenumsatz in Leipzig hofft. Zu den sieben Prüfungen gehört auch ein Rennen für den Derby-Jahrgang.











