Sieben Rennen stehen zum Dresdner Saison-Auftakt am Sonntag auf der Karte. Im Zentrum der Karte steht dabei der Jahrgangs-Vergleich der Dreijährigen über die 2000 Meter-Strecke. Einer der sieben Kandidaten, nämlich Hans-Jürgen Gröschels für Albert Darboven trainierter Koffi Prince, besitzt noch eine Nennung für das Deutsche Derby. In Seidnitz gibt es also die Chance für den Lando-Sohn sich für das Blaue Band zu positionieren. Seine letzte Form wurde gerade erst durch den überzeugenden Sieg des Karlshofers Summer Paradise in Riem aufgewertet.
So sollte Koffi Prince, will man auf den Derby-Zug aufspringen, in dieser Gesellschaft das zu schlagende Pferd sein. Von den teilnehmenden Stuten müsste Roland Dzubasz‘ Fidelberta vorne mitmischen können. Die für Dr. Werner Spangler vorbereitete Wiesenpfad-Tochter besitzt noch eine Nennung für den Henkel-Preis der Diana, muss sich aber gegenüber ihrem letzten Start, als sie in Krefeld Siebte zu Graasten wurde, deutlich steigern, will man die ambitionierten Ziele am Ende auch in die Tat umsetzen.
Ein Comeback gibt es im dritten Rennen, einem Ausgleich IV über 1500 Meter, zu feiern. Nach langer und schwerer Verletzung steigt der bei Andreas Wöhler beschäftigte Fernando Guanti, der sich am 31. August in Magdeburg bei einem Sturz mit Baba Jaga drei Rippen brach und einen Lungenriss zuzog, erstmals wieder in den Rennsattel. Mystical Wind ist sein Comeback-Ritt. Dabei trifft er auf zehn Gegner.












