K?lns Oppenheim-Rennen: Erstes Treffen der 2j.-Sieger

Das Oppenheim-Rennen ist das erste richtige Kräftemessen für die Vertreter des Jahrgangs ’09 und sogar ein internationales. Denn gleich drei Gäste von der britischen Insel rücken an der 1400-Meter-Marke in die Startboxen ein. Dabei ist das Quartier von Tom Dascombe, der vor wenigen Wochen mit Brown Panther den Favoriten im Deutschen Derby sattelte, gleich doppelt vertreten. Richard Kingscote und somit der Stalljockey hat sich für Viola d‘ Amour entschieden (Zum Langzeitmarkt).

Die Teofilo-Tochter war Anfang Juni in Haydock gleich bei ihrem ersten Start erfolgreich, traf bestimmt keine schlechten Pferde. Die Trainingsgefährtin Basantee hat ebenfalls bereits gewonnen, allerdings ist die Siegleistung auf der Sandbahn in Southwell nicht so hoch einzustufen.

Doch Rang vier in Irland in einem hoch dotierten Listenrennen war bestimmt keine schlechte Form. Denis Coakley ist der Trainer von Percy Jackson, unschwer als Spross des Epsom-Derbby-Siegers Sir Percy zu erkennen. Drei Starts gehen auf das Konto des Hengstes, zweimal kehrte er als Sieger zur Waage zurück.

Sun of Jamaica und Miss Coral trafen sich bereits in Hoppegarten, wo Sun of Jamaica das bessere Ende hatte, sogar mit satten fünf Längen voraus war. Diese Form wertete Miss Coral anschließend in Hamburg deutlich auf, als die Hiller-Stute recht souverän zum Zuge kam. So dürfte sich Mario Hofer (Foto) mit Sun of Jamaica einiges ausrechnen.

Zukunftsträchtig fiel auch der Erfolg von Amarillo in Düsseldorf aus, der von Peter Schiergen trainierte Nizza-Hengst ist von Holy Roman Emperor aus der Alte Kunst ohnehin wie ein Pferd gezogen, das zweijährig schon einiges bewegen könnte. Als Debütant steht Amaron gleich vor einer großen Herausforderung, der Shamardal-Sohn wird im Weidenpescher Park von Andreas Löwe trainiert

Insbesondere aber wartet auf alle Wetter ein deutlich erweitertes Angebot. Sowohl eine Wettchance mit Viererwette und 15.000 Euro Garantieauszahlung als auch eine Superdreierwette mit einer garantierten Auszahlung von 10.000 Euro gehören wieder mit zum Programm.

Vor allem jedoch kann das Kölner Publikum erstmals seine Einsätze auch in einer Wettchance in Berlin-Hoppegarten tätigen. Ganz normal, an jedem Kassenhäuschen. Selbstverständlich besitzen alle Besucher gleichzeitig die Gelegenheit, das Rennen live mit zu verfolgen, und zwar im Bahn-TV und auf den Großbildleinwänden. Natürlich auch den Großen Preis von Berlin..

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