Ein Kölner siegt im Düsseldorfer Hauptereignis, dem 97. Großen Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf. Der Kölner Publikumsliebling Millowitsch aus dem Quartier von Markus Klug aus dem Besitz von Dr. Alexandra Renz hat die mit 55.000 Euro dotierte Gruppe III-Prüfung Richtung Domstadt entführt.
Start-Ziel legte der Sehrezad-Sohn dabei unter Reiter Andreas Helfenbein immer wieder zu und zeigte, dass auch die 1700 Meter, die sein in Chantilly weilender Trainer Markus Klug im Vorfeld als oberste Grenze ausgegeben hatte, für ihn kein Problem darstellen. Mitte der Zielgeraden sah es kurz einmal danach aus als könne die für das Rennen nachgenannte A Raving Beauty (Andreas Suborics) dem Klug-Schützling gefährlich werden, doch war das nur von kurzer Dauer.
Denn zu stark zog dieser vorne durch und verwies die Mastercraftsman-Tochter am Ende leicht auf Rang zwei. Von weiter hinten fand Ferdinad Leves mehrfacher Gruppesieger Felician bei seinem letzten Karrierestart noch schön in die Partie und sorgte mit Platz drei für einen würdigen Abschluss. Die aus Frankreich angereiste und als Mitfavoritin ins Rennen gestartete Silver Meadow (Christophe Ferland) konnte zu keinem Zeitpunkt in die Entscheidung eingreifen und landete am Ende auf dem vorletzten Platz (Zum Video).
Andreas Helfenbein: „Im Vorfeld hatte ich ein bisschen Zweifel wegen der 1700 Meter, doch dann habe ich mich dran erinnert, dass er über diese Strecke ja auch in Krefeld schon einmal gewonnen hatte. Dementsprechend habe ich ihm das Rennen dann vorne eingeteilt und war mir sicher, dass er über die Distanz kommt. Er wird so langsam auch ruhiger vor seinen Rennen. Ich verspreche mir für die kommende Saison noch einiges von ihm.“













