Mit einer Überraschung begann der After Work-Renntag in Köln am Dienstag. Denn im Dreijährigenrennen über 1850 Meter ging der Favorit Lexceed völlig unter, während die Peintre Celebre-Tochter Alpinia aus dem Stall von Peter Schiergen gegen Lacoper und Moment of Glory gewann.
Nicht ganz so überraschend kam dagegen der Erfolg des von Ralph Schaaf für den Stall BVB trainierten Tasci. Der Erminius-Sohn setzte sich im Ausgleich III über 1600 Meter unter seiner ständigen Reiterin Steffi Hofer als 32:10-Chance durch, verwies Dorado und Pagan Warrior auf die Plätze, während der Favorit Moscatello enttäuschte. Das war sein sechster Sieg in Serie, eine unglaubliche Bilanz (Video ansehen).
Das zweite mittlere Handicap, dieses führte über 2200 Meter, ging an die von Christian Sprengel trainierte Mandachic (138:10), die unter Vinzenz Schiergen gegen Katalea und Allianz gewann.
Doppelsiege gab es an diesem Renntag nicht. Einen cleveren Ritt zeigte Pascal Jonathan Werning im siebten Rennen, dem Ausgleich IV über 1600 Meter. Mit der von seinem Vater Reiner trainierten Soldier Hollow-Tochter Dorietta wählte er aus der extra beantragten äußeren Startbox in der Gegenseite den Weg ganz außen unter den Bäumen, setzte sich dann im Schlussbogen auf Längen vor das Feld und kam leicht mit drei Längen Vorsprung nach Hause.
Der Umsatz nach den acht Rennen war nahezu sensationell für einen Renntag unter der Woche, er belief sich auf 136.108 Euro.









