Insgesamt neun Prüfung bot der Kölner Rennverein am Ostermontag an. Bei nass-kaltem Wetter fanden immerhin einige Besucher den Weg in den Weidenpscher Park und trotztem dem Regen. Die ersten beiden Rennen waren dem Derby-Jahrgang vorbehalten (siehe auch Extratext).
Das dritte Rennen war dann die erste von zwei Wettchancen des Tages in denen ein Gesamtgewinn von jeweils 10.000 Euro lockte.
Im Ausgleich IV über 2400 Meter setzte sich Mitfavorit Golden Tough aus dem Quartier von Philipp Federn mit Andrasch Starke durch. Der Paolini-Sohn gab sein Jahresdebüt. Auf Platz zwei folgte Daring Rudolph (J.Nowara) vor Schattentänzer (N.Richter) und Light Shadow (E.Pedroza).
Außenseitersieg im vierten Rennen. Der als 89:10-Chance gestartete Tasmeem setzte sich im Finish unter Norman Richter gegen den Favoriten Red Marling (T.Hellier) durch, der erst spät den Weg nach vorne suchte und es nicht mehr bis ganz an die Spitze schaffte. Dritter wurde Little Star (A.de Vries).
Knock Out hieß der Favorit im Ausgleich III über 2200 Meter. Der Dai Jin-Sohn konnte bereits im Winter auf der Sandbahn auf sich Aufmerksam machen und er zahlte das in ihn gesetzte Vertrauen zurück.
Der von Sascha Smrczek trainierte Vierjährige ging mit Frederik Tylicki an den Start und verwies Slowfoot (E.Frank) und Pelvoux (N.Richter) auf die Plätze (Video ansehen).
Sweet Cat (P.J.Werning) gewann die zweite Wettchance des Tages als 217:10-Außenseiterin. Die Auenadler-Tochter siegte vor Salessiano (T.Hellier) und Erlian (Frau V.Danielelewski)(Video ansehen).
Die achte Prüfung über die Meile ging an 1. Elgin (15:10) mit Vize-Champion Alexander Pietsch. Er siegte vor Vengador (Frau M.Murke
und Velassio (Jan Palik).
Die abschließende Prüfung konnte der von Elfi Schnakenberg trainierte Olesko (T.Hellier) als 77:10-Chance gewinnen. Auf Rang zwei folgte Leoderprofi (A.Pietsch) vor Chairman mit Steuermann Jan Palik.
Palik wurde allerdings von der Rennleitung mit einer dreitägigen Sperre belegt, da er mit Amanjena zuvor im sechsten Rennen seine Chance auf Rang vier nicht wahrnahm.
Bei durschschnittlichem Besuch, was natürlich an der Witterung lag, konnte der Kölner Rennverein gute 231.431 Euro umsetzen.












