Sie war als 19:10-Favoritin in den Kölner Frühjahrs-Stuten-Preis gegangen, die von Waldemar Hickst trainierte Medicean-Tochter Almerita. Und das war auch durchaus berechtigt, denn immerhin gewann die Stute zweijährig schon auf besserer Ebene und war vor allem starke Zweite im Preis der Winterkönigin in Baden-Baden hinter Nordtänzerin.
Und der Einschätzung der Wetter wurde die im Besitz von Dr. Christoph Berglar stehende Stute schließlich auch vollauf gerecht. Zwar musste sie Ende der Gegenseite eine Behinderung durch Navette in Kauf nehmen, und auch in der Zielgeraden schien lange viel für die Hofer-Stute Isarnixe zu sprchen, die ihren Konditionsvorteil von der Spitze aus ausnutzen wollte und sich nicht einfach verdrängen ließ.
200 Meter vor dem Ziel hatte Eduardo Pedroza die Hickst-Lady aber an Isarnixe vorbeigebracht, dann war die Sache schnell entschieden, bis ins Ziel konnte sie sich noch einen Vorteil von eindreiviertel Längen erarbeiten.
Isarnixe hielt den zweiten Platz vor ihrer Trainingsgefährtin Donatessa, dann waren es bis zu der Außenseiterin Mellanie Surprise schon vier Längen. Die Enttäuschung des Rennens war sicher die Ostmann-Stute Fantastica, die nur auf den sechsten und damit vorletzten Platz kam.
Natürlich ist die Siegerin jetzt eine heiße Kandidatin für den ersten Klassiker auf dem Düsseldorfer Grafenberg. Dort wird sie auch wieder mit Eduardo Pedroza starten. ‚Sie ist unterwegs sehr relaxed gewesen, ich glaube von ihrer Art her kommt sie durchaus auch über weitere Wege, die Diana ist auch ein Thema für sie‘, so Waldemar Hickst nach dem Rennen.











