Zum Abschluss der Magdeburger Rennsaison wurde mit dem Preis der Firma Busse Bau – BBAG Auktionsrennen (37.000 Euro) über 1800 Meter noch ein letztes Highlight entschieden. Zwölf Pferde kamen an den Start, aber Eine hatte man so nicht direkt auf der Rechnung. Anna Schleusner-Fruhrieps Kleopatra Kimberly.
Die Stute kam aus dem Ausgleich III und notierte am Toto als 131:10-Außenseiterin. Filip Minarik hielt die Areion-Tochter zunächst im hinteren Teil des Feldes, das durch Arkia in den Einlauf gebracht wurde. Dort war Kleopatra Kimberly gleich in bester Lage in der Bahnmitte auszumachen und machte nach einem beherzten Vorstoß früh den entscheidenden Satz. Außen wurde zeitglich auch die von Waldemar Hickst trainierte Arizona von Stephen Hellyn flott gemacht, doch an die enteilte Areion-Tochter kam die ebenfalls vom designierten Deckhengst-Champion stammende Hickst-Lady nicht mehr heran. Dahinter passierte der von Sascha Smrczek trainierte Arando unter Eugen Frank als Dritter den Zielpfosten. Der Favorit des Rennens Navigator war nach einem Rennen aus dem Mittelfeld dagegen früh geschlagen (Zum Video).
Für Anna Schleusner-Fruhriep war es zweite Big-Point in diesem Jahr. Im Juni gewann Alberto Hawaii in Dresden schon den bwin Sachsen-Preis auf Listenebene. „Wir wollten nicht hinten gehen“, sagte Filip Minarik. „Aber es war ein schnelles Rennen. Die Stute hat dann super angepackt. Es war eine kämpferisch starke Leistung“, so der zweifache Champion-Jockey weiter. „Dass sie gewinnt, damit haben wir nicht gerechnet. Wir wollten ein bisschen Geld verdienen, aber nicht so viel“, scherzte Volker Schleusner. 19.000 Euro kassierte Kleopatra Kimberly für ihren Sieg im BBAG Auktionsrennen.












