Nach dem Motto „das Beste kommt zum Schluss“ mussten die Besucher ausharren, um in achten und letzten Rennen die Entscheidung im Hauptereignis des Tages, einem mit 7.500 Euro dotierten Ausgleich III über 1900 Meter, live miterleben zu können. Es siegte der von Marco Klein vorbereitete sechsjährige Wallach Kitaneso. Sowohl für seinen Trainer als auch für den erfolgreichen Reiter Tommaso Scardino bedeutete der Sieg schon den zweiten gemeinsamen Erfolg an diesem Abend. Eigentlich schien der Medicean-Sohn eingangs zur Geraden bereits geschlagen, kämpfte aber bravourös zurück und wies Bruce Helliers Guardian Angel noch sicher in die Schranken. Dritter wurde der aus Holland angereiste Dutch Master (Zum Video).
Zwei ganz überlegene Erfolge gab es in der vierten sowie der fünften Tagesprüfung zu bestaunen. Zunächst siegte der ebenfalls von Marco Klein trainierte Anatol Artist (Zum Video) unter Tommaso Scardino in einem Ausgleich IV über 1900 Meter mit elf Längen Vorsprung bevor etwa eine halbe Stunde später Christof Schleppis Al Malek in einem Altersgewichtsrennen über 1500 Meter neun Längen zwischen sich und die Konkurrenz galoppierte (Zum Video). Andre Best war hier der Siegreiter.
Etwas knapper ging es dann zu Deutschlands Prime Time um 20:15 Uhr zu. Dort stand in einem weiteren Handicap der untersten Kategorie über die gleiche Distanz die Siegerin erst kurz vor dem Zielpfosten fest. Sie hieß Irish Valley und wird von Karl Demme in Köln-Weidenpesch vorbereitet. Siegreiter war in diesem Fall Stephen Hellyn (Zum Video). Um dem Rhythmus wieder entgegen zu wirken, gab es dann in Rennen sieben wieder einen leichten Treffer zu bejubeln. Interception, der in Dortmund von Reiner Werning trainiert wird, löste die ihm gestellte Aufgabe in einem Ausgleich IV über 2300 Meter souverän und siegte leicht mit dreidreiviertel Längen Vorsprung. Im Sattel des Hamond-Sohnes saß Daniele Porcu (Zum Video).












