Klasse! Sehrezad nur dem starken France-Duo unterlegen

Der Prix du Muguet war in vielen Jahren eine Erfolgsstation für deutsche Pferde. Und auch am Maifeiertag versuchten sich zwei Kandidaten aus deutschem Besitz in diesem mit 130.000 Euro dotierten Gruppe II-Rennen über 1600 Meter. Andreas Löwe schickte Sehrezad (Foto, Ioritz Mendizabal) an den Start, den Zweiten aus einem Frankfurter Grupperennen. Enzio, der damals das bessere Ende hatte, wurde von Nicholas Milliere mit Dominique Boeuf gesattelt.

Und Sehrezad konnte nicht nur das jüngste Ergebnis umdrehen, er verkaufte sich als Dritter ausgesprochen teuer, wobei der Boden mit gut bis weich angegeben wurde, also durchaus für ihn noch weicher hätte sein können.

180:10 notierte Sehrezad am Toto, der nur anderthalb Längen zurück eine bärenstarke Partie lieferte und sehr viel Speed entwickelte. Vorne duellierten sich Byword (Maxime Guyon/Andre Fabre) und der 2008er-Sieger und Vorjahreszweite Gris de Gris (Gerald Mosse/Alain de Royer-Dupre), wobei der Fabre-Vertreter einen hauchdünnen Vorteil (kurzer Kopf) eroberte und als Gewinner nach Hause fahren durfte.

Von Enzio, der unterwegs in der Nähe von Sehrezad als Vierter, Fünfter galoppiert war, ging keine Gefahr aus. Er endete auf dem achten und letzten Platz.

Keine entscheidende Rolle spielte Rocket Power (D.Boeuf/W.Hefter) in einem 29.000er für Dreijährige über 2100 Meter als Neunter. Besser verkaufte sich Fantastic Flash (S.Breux/C.Brandstätter) auf Rang fünf in einem 29.000er über 2100 Meter.

Eine bemerkenswerte Vorstellung lieferte der stets treu nach vorne laufende Tiger Village (D.Boeuf/N.Milliere) als Dritter in einem 50.000 Euro-Handicap über 2100 Meter.

Ein Großaufgebot deutscher Pferde versuchte sich in Wissembourg. Hier schafften Birarritz (S.Husser/W.Hefter) und Tansanit (S.Schleppi/G.Geisler) einen zweiten bzw. dritten Platz in einem 7000er über 2200 Meter.

Eine deutsche Dreierwette gab es in einem 15.000er über 1400 Meter, in dem Readymade (D.Santiago/Chr.v.d.Recke) vor Indian Cat (J.-M.Breux/W.Hefter) und Big Hunter (O.Sezik/E.Kurdu) gewann.

Und dann holte sich Liandra (D.Santiago/H.Blume) zur Quote von 61:10 ein 10.000 Euro-1400 Meter-Rennen, Primo Vero (Y.Lefondeur/C.Brandstätter) wurde Dritter.

Den dritten deutschen Sieg markierte Lievano (B.Weber/C.Brandstätter, 142:10) vor Kazoma Kate (U.Wyss/M.Weber). Festive Day (J.-M.Breux/W.Hefter) wurde in einem 11.000er über 2200 Meter Zweiter.

Der vierte Wissembourg-Sieg war durch Skittle (T.Degel/M.Keller, 48:10) in einem 8000 Euro-Rennen über 2400 Meter fällig, ehe zum Abschluss in einem 12.000 Hürdenrennen über 3800 Meter Arman (J.Johnson/M.Rulec) und Smartian (O.Schnakenberg/E.Schnakenberg) die Plätze zwei bzw. drei belegten.

In Mailand gab es zwei Treffer für Trainer Ralf Rohne mit Jockey P. Convertino. Hosiba (43:10) gewann ein 16.500 Euro-Rennen über 2000 m, Russian King (82:10) holte sich ein 24.200 Euro-Rennen über 2000 Meter.

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