Der Sonntagsrenntag in Dortmund scheint kein Tag der Favoriten zu sein. Denn auch im dritten Rennen, dem Ausgleich IV über 1800 Meter, gab es nicht den Sieg des am stärksten gewetteten Pferdes. Auch wenn es lange danach aussah, denn Leon Wolff und die 3,2:1-Chance Victorio waren im Einlauf bereits so klar voraus, dass die Frage nach dem Sieger bereits beantwortet zu sein schien.
Doch dem war nicht so, denn aus dem hinteren Teil des Feldes kommend, machte Sibylle Vogt die sechsjährige Russian Tango-Tochter Khaleesi, die erstmals unter Regie von Sascha Smrczek an den Start kam, so flott, dass die 27,6:1-Außenseiterin den Favoriten noch abfangen konnte. Sicher, mit einer halben Länge Vorteil, war Khaleesi auf der Linie voraus. Platz drei ging an den tschechischen Gast Anawa.
„Das sind super Gefühle. Wir freuem uns, dass sie jetzt was gezeigt hat, wir haben immer gedacht, dass sie etwas kann, jetzt ist nach langer Zeit wohl der Knoten geplatzt“, so Züchterin und Besitzerin Alexandra Overbeck nach dem Rennen.












