Keydream ist im Ausgleich II in K?ln ganz leicht siegreich

Keydream heißt die lockere Ausgleich II-Siegerin am Sonntag aus Köln. Die Selkirk-Tochter aus dem Besitz von Lucien van der Meulen zeigte sich auch beim ersten Versuch 2012 weiter gesteigert, als sie sich das Handicap um 8.500 Euro nicht nehmen ließ. Sascha Smrczek trainiert die fünfjährige Lady, deren Weg nach oben noch längst nicht vorbei sein muss.

Im Speed kam Sumaro (A. Pietsch) noch gut auf, doch reichte es hinter Beacon Hill (T. Hellier) nur zu Platz drei. 45:10 zahlte die Siegerin.

In einem Altersgewichtsrennen über 2100 Meter waren am Ende die Favoriten auch auf den ersten beiden Plätzen zu finden. Gestüt Winterhauchs Do it yourself setzte sich unter Andrasch Starke für Coach Andreas Löwe durch und verwies damit den von Christian von der Recke vorbereiteten Derapour (Fr. S. Wandt) auf Platz zwei. Der Klug-Debütant Montesquieu (E. Frank) komplettierte die Dreierwette, die 166:10 zahlte.

Der Schmitt-Galopper Russian Affair hatte sich zum Grasbahnauftakt 2012 in Krefeld in Szene setzen können und auch am Sonntag in Krefeld war der von Mario Hofer vorbereitete Vierjährige wieder mit besten Chancen unterwegs. Allerdings musste er sich mit Terrence Hellier am Ende geschlagen geben, denn Nadine Verheyens Drax landete mit Cecilia Müller im Sattel einen Überraschungstreffer für 180:10. Erst dahinter sah man Russian Affair, der Jasmines Hero (Am Fr J. Pietrasiewicz auf Platz drei verwies.

Das Rennen mit Viererwette, in der 10.000 Euro garantiert ausgezahlt wurden, schnappte sich nach die holländische Gaststute Castella (Fr. M. Bakker). Die Amateurprüfung war gleichsam der erste Lauf zum Miro Amateur-Pokal. Castella wusste White River (D. Schiergen), Light Shadow (M. Gier) und Ben Howdy (Fr. A. M. J. Batist) in die Schranken zu weisen. Die Viererwette zahlte vom 104:10-Sieger 27.164:10.

In einem engen Finish behauptete sich bei den vierjährigen und älteren sieglosen Pferden der von Markus Klug für den Stall Lawerenz trainierte Luigio, der aus Ittlinger Zucht stammt. Eugen Frank kam mit der 46:10-Chance letztlich locker hin und markierte den ersten Jahrestreffer für Markus Klug. „Etwa 150 Meter vor dem Zile habe ich gesehen, dass es reichen würde“, sagte Klug nach dem Rennen, in dem sich Luigio gegen Isolda (Fr. R. Schumacher) und Kendoro (Am. D. Schiergen) durchsetzte.

Die Wettchance des Tages, ein Meilenhandicap IV um 5450 Euro, ging nach flottem Tempo unterwegs an Amarula Sunrise, der sich mit Rebecca Schumacher an der 500-Meter-Marke entscheidend von Avow (Am. Fr. J. Pietrasiewicz) und Sir Hilleshage (Fr. St. Hofer) abzusetzen wusste.

Im Speed kam dann noch Acidici (D. Porcu) auf Platz zwei vor Signora (St. Hellyn). Als Vierter passierte Dirakh Shan den Zielpfosten, die Viererwette zahlte 351.568:10. 195:10 zahlte der Sieger, der endlich einmal voll durchzog. Verständlich, dass die Quote der Viererwette dann auch satte Ausmaße annahm.

Der Umsatz betrug 255.313 Euro, wobei 101.904,85 Euro auf die Außenwette entfielen. Der Besuch war stark und auch das Wetter war den gesamten Tag über erfreulich schön.

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