Natürlich waren am Samstag im Amateurrennen auf dem Düsseldorfer Grafenberg alle Augen auf Dagostino gerichtet, denn im Sattel des Zehnjährigen saß kein Geringerer als der ehemalige Klassejockey Kevin Woodburn, der im Alter von 58 Jahren ein Comeback im Rennsattel gab. Doch auf dem von seiner Lebensgefährtin Simone Bals trainierten Wallach, der mit 74,5 Kilo Höchstgewicht zu tragen hatte, konnte „Woody“ keine Akzente setzen.
Während des gesamten Rennens sah man ihn in dem Aisgleich IV über 2200 Meter in hinteren Regionen, im Einlauf versuchte es der früher als „Spurenfuchs“ bekannte Reiter ganz an der Außenseite, wo er aber nicht entscheidend ins Geschehen eingreifen konnte. Schließlich kam Dagostino nur als Neunter von zehn Pferden über die Linie. Der Sieg in diesem Rennen zur Fegentri-WM der Herren ging an den von Timo Degel gerittenen Schwinn-Schützling Iniesta (Zum Video).









