Das letzte Gruppe I-Rennen in Europa in dieser Saison ging am Sonntag auf der Bahn in Saint-Cloud über die Bühne. Jede Menge Gäste waren im Criterium de Saint-Cloud vertreten, einem mit 250.000 Euro ausgestatteten Event für den jüngsten Jahrgang über die Distanz von 2000 Metern.
Zwei Jahre nach dem Erfolg von Paita und zwölf Monate im Anschluss an den dritten Rang von Flashing Numbers gaben sich erneut drei Kandidaten aus deutschen Ställen die Ehre. Doch eine entscheidende Rolle spielte keiner aus dem Trio.
Weder der schon gruppeplatzierte Ailton (unplatziert/Johan Victoire, Foto/Werner Baltromei), noch Perdono (Zehnter/Eduardo Pedroza/Andreas Wöhler) oder Meridia (Sechste/Stephane Pasquier/Mario Hofer) konnten in die Partie eingreifen.
Es gewann in den Farben von Arc-Sieger Rail Links Khalid Abdullahs Passage of Time (Richard Hughes) aus dem Stall des früheren englischen Startrainers Henry Cecil, um den es in den letzten Jahren sehr still geworden war, vor Soldier of Fortune und Empire Day, einem Nachkommen der Evil Empire.
Werner Baltromei gelang mit dem dreijährigen Kirov (Diminique Boeuf) als Favorit ein Sieg in einem 16.000er über 3000 Meter.
Der Veteran Meliksah verpasste im L´Express über 800 Meter einen weiteren Treffer unter Eduardo Pedroza nur hauchdünn gegen Melkior, während Bruce Helliers letzter Starter Jefferson ebenso chancenlos war wie die anderen deutschen Starter an diesem Nachmittag in Saint-Cloud.











