Es wurde die erwartet schwere Aufgabe für Stall Karlshofs Paradise, die stets an letzter Stelle im mit einer Million US-Dollar dotierten Dubai Gold Cup (Gruppe II) über weite 3200 Meter zu finden war und nie entscheidend in die Partie fand.
Auf den letzten Metern wurde die Partie in diesem Steher-Examen letztlich entschieden, als der Prix Royal Oak-Sieger Vazirabad aus dem Stall von Alain de Royer-Dupre mit Christophe Soumillon den fast schon enteilten Big Orange mit Jamie Spencer, Fünfter im Melbourne Cup, noch sicher abfing. Dritter wurde Godolphins Haafaguniea, hier vor drei Wochen auf Rang drei hinter Postponed und Dariyan.
Für den vierjährigen Wallach Vazirabad aus dem Vollblut-Imperium des Aga Khan war es der sechste Sieg in Folge trotz des Nachteils des Jahresdebüts. Der Manduro-Sohn scheint auf Cup-Distanzen einer der Besten zumindest in Europa zu sein. „Auf dem trockenen Boden ging Paradise keinen Meter, ich habe sie dann früh in Ruhe gelassen. Sie kam gesund aus dem Rennen“, gab Jockey Mirco Demuro ein erstes Statement ab.
Und Waldemar Hickst äußerte sich gegenüber GaloppOnline nach dem Gold Cup: „Sie kam ja von dem letzten Platz überhaupt nicht weg. Ich nehme an, dass der Boden deutlich zu hart war. Vielleicht ist sie für so ein Rennen aber auch einfach nicht gut genug. Aber der Boden spielt sicher eine Rolle.“













